Im Alter von 62 Jahren verstarb im September unser Genosse Udo Selent.

Als ehemaliges SPD-Mitglied wollte Udo die Schröderschen Sozialreformen nicht mittragen und schloss sich der LINKEN in Springe an.

Er unterstützte uns bei vielen Wahlkämpfen. 2016 zog er für Die Linke in den Rat der Stadt Springe ein. in dieser Zeit setzte er sich für mehr sozialen Wohnungsbau und eine verteilungsgerechtere Gesellschaft ein. Das Thema Armut und deren Folgen standen bei ihm immer ganz oben auf der Agenda.

Er war aktives Mitglied in der Gruppe "Gnadenlos Gerecht" und im Bezirkserwerbslosenausschuss des ver.di Bezirkes Hannover-Heide-Weser. Sein Engagement bewunderten seine Mitstreiter und die, die ihn kennenlernen durften.

 Auch sein offener Umgang mit der eigenen Armut gehörte dazu. In der Hoffnung auf einen zweiten Sitz im Springer Stadtrat kandidierte er auch für das Bürgermeisteramt.

Das Ratsmandat konnte er wieder für sich gewinnen. Sein Einsatz für die Partei kann nicht genug gewürdigt werden. Wir werden ihn vermissen und ihn in liebevoller Erinnerung behalten.

Das machen wir mit LINKS !
 
Liebe Wählerin, lieber Wähler,
seit 15 Jahren sind wir, DIE LINKE für Sie im Bezirksrat Ahlem-Badenstedt-Davenstedt vertreten.
 
Was wir bisher u.a. erreicht haben:
 
In diesen 15 Jahren haben wir einiges für Sie erreicht. Ein paar Beispiele: Einrichtung einer Ampelanlage an der Carlo-Schmid-Allee zur Reduzierung der Unfallgefahr für Fußgänger, Wartehäuser an der Haltestelle der Linie 580, zwei Bücherschränke im Bezirksrat Körtingsdorf, Remarqueweg, Erstellung eines Solaratlas für Hannover, Schaffung einer Kinder- und Jugendspielfläche im Fössegrünzug, Einführung des Ehrenpreises für Bürger*innen, Spielplatz an der Golternstraße, Bürger*innenbeteiligung bei der Planung der Hochbahnsteige in Badenstedt, Verbesserung der Taktzeiten der Linie 120, Einrichtung eines Jugendparlamentes, Mobile Corona-Testzentren, Unterstützung der Schulen im Stadtbezirk bei der Digitalisierung. Dies sind einige Aktivitäten, die wir für Sie in unserem Stadtbezirk angeregt und umbesetzt haben. Aber dies reicht uns nicht.
 
Um mehr zu erreichen ist es bei den Kommunalwahlen am 12. September unser Ziel, mit Ihrer Stimme in Fraktionsstärke in den Stadtbezirksrat Ahlem-Badenstedt-Davenstedt einzuziehen.
Dann können wir uns noch besser für Ihre sozialen Belange und die ökologische Gestaltung unseres Stadtbezirks einsetzen. Denn nur mit einer starken LINKEN im Bezirksrat kann
der Druck auf die anderen Parteien erzeugt werden, damit dies mit neuen Mehrheiten gelingt. Für Sie! Je mehr Stimmen DIE LINKE bekommt, desto sozialer wird der Stadtbezirk. Das machen wir
mit LINKS!
 
Einige Themen und Forderungen, die wir mit Ihrer Unterstützung den neu zu wählenden Bezirksrat Ahlem-Badenstedt-Davenstedt in der kommenden Periode einbringen und durchsetzen wollen:
 
1. weiterer Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) und verbesserte Verkehrskonzepte: Taktzeiten verbessern, Elektrobusse, Einrichtung von Fahrradstraßen)
 
2. Schulsanierung und -ausbau: Dazu gehören für uns auch Luftreinigungsanlagen, Förderung von Schulgärten, Kleinere Klassenstärken (ist Landesangelegenheit, wir wollen trotzdem darauf hinweisen, weil es viel bewegt)
 
3. Bürger*innenbeteiligung: echte Beteiligung und nicht nur Anhörung.
 
4. Umsetzung von Ökologischen Zielen im Stadtbezirk: dazu gehören mehr Stadtteil - und Gemeinschaftsgärten, gerade in Corona Zeiten ist die Nachfrage nach Gärten sehr groß. Streuobst - und Blumenwiesen für Kleintiere und Insekten, Überarbeitung des Kleingartenkonzeptes 2016 - 2023 gemeinsam mit den Kleingartenvereinen, mehr Begrünung auf Gebäuden und Urban Gardening.
 
5. Neue Wohnkonzepte für ältere Menschen im Stadtbezirk: Schaffung und Förderung von Mehrgenerationshäusern mit erschwinglichen Mieten.
 
6. Kampf gegen rechte, rassistische, antisemitische und nationalistische Tendenzen im Stadtbezirk: dies bedeutet konkret auch die Stärkung des Integrationsbeirates Ahlem-Badenstedt-Davenstedt,Verbes-serung der Möglichkeiten des interreligiösen Austausches.
 
Unsere sechs Richtigen für Sie in den Stadtbezirk Ahlem-Badenstedt-Davenstedt
 
1) Julia Grammel, 57, Dipl. Volkswirtin, 1 erwachsenes Kind
 
„Politik beginnt in den Kommunen, weil sie hier konkret umgesetzt werden kann. Als Kommunalpolitikerin im Stadtbezirk Ahlem-Badenstedt-Davenstedt weiß ich "wo der Schuh drückt". Der lebendige Austausch mit den Menschen vor Ort, die mir Anregungen geben oder auf Probleme hinweisen, liefert mir einen wichtigen Ansatz für meine kommunalpolitische Arbeit. Ich freue mich auf weitere 5 Jahre mit Ihnen.“
 
2) Siegfried Seidel, 57, Landschaftsgärtner, aktiver Gewerkschafter, Radiomoderator, 2 Erwachsene Kinder
 
„Die sozial-ökologische Transformation Umgestaltung der Gesellschaft beginnt schon im Stadtbezirk. Um sie voranzubringen ist DIE LINKE wichtig, denn nur so ist es garantiert, dass auch die anderen Parteien diese mit umsetzen.“
 
3) Brigitte Falke, 57, Dipl. Ökonomin, Dozentin Nds. Studienkolleg der Universität Hannover
 
"Nachhaltig und sozial geht zusammen! Das setzen wir um!“
 
4) Seleman Khalaf, 37, angehender Jurist
 
„Sozial. Gerecht. Zukunftsorientiert“
 
5) Andreas Nolte, 64, Gewerkschaftssekretär
 
„Der Davenstedter Marktplatz gehört zum Sanierungsbereich im Stadtteil. Er muss endlich wieder zu einem lebenswerten Mittelpunkt für alle werden. Aufgabe des neu gewählten Bezirksrates ist es auch, die Einwohner*innen direkt daran zu beteiligen.“
 
6) Dennis Olsen, 37, Gewerkschaftssekretär, 1 Kind
 
"das Verkehrskonzept unseres Stadtbezirks muss deutlich attraktiver für Radfahrer*innen sowie für Nutzer*innen des ÖPNV werden. Dazu gehört für mich der Bau und die Ausweisung von Fahrradstraßen als auch eine bessere Taktung der Linie 120 zu allen Tageszeiten als auch an jedem Tag der Woche. Damit Pendeln in die City immer unproblematisch möglich ist, auch ohne Auto."
(v.l.n.r. Brigitte Falke, Andreas Nolte, Seleman Khalaf, Siegfried Seidel, Julia Grammel, Dennis Olsen)

Unser Ziel sind handlungsfähige Kommunen, gute und für alle zugängliche Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen, der Ausbau des Nahverkehrs bis aufs Dorf, barrierearmer, bezahlbarer Wohnraum und gute Schulen. Wir wollen politische Mitbestimmung nicht nur bei Wahlen und die öffentliche Daseinsvorsorge wie Nahverkehr, Strom, Wasser und Gesundheit in öffentlicher Hand. Wir wollen das Klima retten, unsere Umwelt erhalten und dezentral saubere Energie schaffen, für lebenswerte Städte und Gemeinden, mit sauberer Luft und klarem Wasser. Wir stellen uns entschieden gegen jede Form von Rassismus und lassen niemanden alleine zurück. Deshalb: Wählen Sie am 12. September doch mal DIE LINKE. Und wählen Sie vor allem, selbst aktiv zu werden!

 

Mehr über Daniel Josten finden Sie unter: Daniel Josten

 

Leben in Springe

Springe ist eine lebenswerte und schöne Stadt zum Leben, zum Chillen und zur Erholung von anstrengender Arbeit. Unsere Kinder haben gute Schulen und Kindergärten. Es gibt ausreichende Spielplätze. Auch die hochwertigen Bauplätze sind noch bezahlbar. Große Baugebiete werden nur mit ausreichendem bezahlbarem Wohnraum genehmigt. Diese sind dann auch für ärmsten 30 Prozent der Bürger*innen bezahlbar.

Bezahlbares Wohnen

Auf Anregung der LINKEN wurde im Rat der Stadt Springen beschlossen, dass 10 Prozent der Wohnungen für die niedrige Einkommensgruppe reserviert sind. DIE LINKE bleibt bei der Forderung nach 30 Prozent. Städtische Grundstücke, die für den Wohnungsbau vorgesehen werden dürfen nur per Erbbaurecht den Bauträgern übergeben werden. So hat der Rat auch in Zukunft bei Verkauf und Vermietung Mitspracherechte. Eigentum verpflichtet – wir dürfen Leerstände und Zerfall aus Spekulationsgründen nicht zulassen. Die Stadt hat bei Grundstücksverkäufen ein Vorkaufsrecht. Diese Möglichkeit muss intensiver genutzt werden.

Konsequent für die Umwelt

Springe ist eine Stadt mit vielen ländlichen Ortsteilen. Um den Individualverkehr zu reduzieren, muss jeder Ort auch an Sonn- und Feiertagen untereinander stündlich erreichbar sein. Daher begrüßen wir den „Sprinti“ – eine besondere Form des Anrufsammeltaxis.

Die Fahrradwege zwischen den Ortsteilen sind zu entwickeln bzw. fertig zu stellen.

Die Linke fordert eine kommunale Förderung zum Ausbau der erneuerbaren Energien. Gemeinsam mit den Stadtwerken könnte eine Solargemeinschaft für die Stromproduktion gegründet werden.

In Anbetracht der immer extremeren Wetterereignisse ist ein Ausbau des Hochwasserschutzes und der Wasserspeicherung dringend geboten.

Öffentlicher Personennahverkehr

Die Preise des öffentlichen Personennahverkehrs sind in Hannover zu hoch. DIE LINKE fordert ein regionsweites Jahresticket zum Preis von 365 €.

Über Armut reden und etwas dagegen tun

Corona-bedingt mussten viele Kinder zuhause bleiben. Dabei wurde deutlich wie schlecht die digitale Ausstattung vieler Kinder ist. Wir fordern für jedes Kind, das in Springe zur Schule geht, einen Laptop, Drucker und Flatrate um die Lernangebote der Schule nutzen zu können. Ca. 30 Prozent der Bürger*innen Springes leben mit Hartz IV, Grundsicherung oder Armutsrente. Viel Berufstätige haben nicht viel mehr. Die Stadt muss sich diesem Problem stellen und unbürokratisch Hilfen anbieten.

Gesundheit ist keine Ware

Springe liegt am Rande der Region. Der Altersdurchschnitt vieler Springer Ärztinnen und Ärzte liegt sehr hoch und die Medizin wird weiblicher. Daher sind Teilzeit und Sabbatjahre wünschenswert. Zudem ist es für junge Mediziner*innen sehr risikoreich in ihre eigene Praxis zu investieren. Die Lösung ist die Gründung des kommunalen Medizinzentrum in der Hand der Stadt. Die Linke fordert, dass auch Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit erhalten Anteile an der gemeinnützigen Gesellschaft zu zeichnen.

Unsere Kandidaten: Konsequent sozial!

Axel Seng

Lebt seit 1990 in Völksen. Der gelernte Landwirt arbeitet bei der Deutsche Post als Paketzusteller. Er ist Mitglied im Betriebsrat und der Schwerbehindertenvertretung. Als aktiver Gewerkschaftler bei ver.di setzt er sich auch für Arbeitnehmerrechte in allen Bereichen ein.

Dirk Janz

Lebt seit 1992 in Völksen. Er arbeitet als Verbundzusteller bei der Deutsche Post. In Völksen ist er Aktives Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr.

Udo Selent

Lebt seit 1996 in Springe im Ortsteil Bennigsen. Der studierte Volkswirt hat als Hausmann 2 Kinder großgezogen. Wegen der Sozialpolitik trat er schweren Herzens, nach fast zwanzig Jahren, aus der SPD aus. Als Bewohner eines Ortsteils ist er für den Erhalt der Verwaltungsaußenstellen.

(v.l.n.r.) Axel Seng, Dirk Janz, Udo Selent

Von Julia Grammel
 
 
Schüler*innen lernen zurzeit im digitalen Klassenzimmer Zuhause. Der Kontakt zwischen Schule, Lehrer*innen und Schüler*innen erfolgt via Internetleitung. Diese Unterrichtsart erfordert eine bestimmte technische Ausstattung.
 
Über einen Internetzugang, PC oder Laptop verfügen aber nicht alle Schüler*innen. Gerade Kinder aus Familien mit geringem Einkommen oder aus Familien mit Migrationshintergrund sind hier benachteiligt. Die meisten Schulen gehen davon aus, dass das technische Equipment vorhanden ist und erwarten es auch. Das Problem ist nicht neu. Schon vor Corona war improvisieren angesagt, wenn es darum ging, die digitalen Anforderungen der Schule zu erfüllen. So werden nun Hausaufgaben handschriftlich angefertigt, mittels eines Smart-phones fotografiert und an die Lehrkraft gesendet. Umständlich und manchmal durch eine bestimmte Aufgabenstellung nicht möglich.
 
Und man offenbart seine Armut durch die Art des Hausaufgabenzugangs, weil die Schule Informationen über die häusliche mangelhafte digitale Ausstattung erhält. Es gibt natürlich technikzugewandte Familien, die ganz bewusst auf eine totale Digitalisierung im häuslichen Umfeld verzichten wollen. Für sie ist es finanziell machbar, technisch nachzurüsten. 
Präsenzunterricht wird Homeschooling bald wieder ablösen. Die digitale Technik wird aber zukünftig einen immer größeren Anteil am Schulalltag einnehmen. Bundesmittel stehen den Schulen dafür schon längere Zeit zur Verfügung. Bisher haben nur wenige Schulen diese Mittel abgerufen. Um Schüler*innen aus einkommensarmen Familien zu unterstützen, zahlt der Bund 150 Euro für Schulbedarf. Der Betrag reicht allenfalls für die Anzahlung eines Laptops und ohne einen Internetzugang ist die Anschaffung sinnlos. Sinnvoller wäre es, die Schulen mit ausreichenden Leihgeräten auszustatten, damit sie kostenlos an Schüler*innen verliehen werden können. Ebenso kann der Gesetzgeber den Abschluss von Internetverträgen für Familien mit schulpflichtigen Kindern erleichtern, indem er Rabatte für diese einräumt. Das akute Problem einiger Schüler*innen ist das Ergebnis einer Bildungspolitik, die Kinder aus
Familien mit geringem Einkommen wieder einmal benachteiligt. Wenn eine Gesellschaft nicht allen Kindern die gleichen Chancen ermöglicht, passiert das mit Absicht. Sie spaltet und will eine klare Klassenteilung und -trennung nicht aufgeben.
 
Bleiben Sie gesund! 

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