Wie wollen wir leben? Wie sehen die Städte der Zukunft aus? Wie retten wir das Klima? Was wollen wir produzieren und wie? Wie wird Digitalisierung gerecht? Was muss passieren, damit die Arbeit ums Leben kreist? Wie stellen wir uns den Rechten in den Weg? Was tun gegen Aufrüstung und Waffenexporte? Wie machen wir Politik vor Ort, in Europa? Wie werden wir mehr? Wie verändern wir die Welt? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt auf der Linken Woche der Zukunft vom 13. bis 16. September 2018.

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"Um das Jahr 2000 herum sprachen Bibliotheksdirektoren in aller Welt, die sich selbst als Avantgarde verstanden, von der kommenden bücherfreien Bibliothek, die durch den Online-Zugang zu e-Pub- und PDF-Publikationen ersetzt würde. Die Leser fände man dann zu Hause, an freien Arbeitsplätzen, in Cafés. [...] Auch viele Politiker waren begeistert von solchen Vorhersagen, meinten sie doch, schon mittelfristig viel Geld für Arbeits- und Leseräume sowie Lagerflächen sparen zu können.

Selten wurde eine kulturpolitische Vorhersage derart schnell als blanker Unsinn widerlegt wie diese. Es ist gerade die Digitalisierung, die die Nutzer wieder in die Bibliotheken treibt, weil sie es nicht mehr ertragen, ständig alleine zu forschen, zu denken, zu lesen. Der Mensch ist ein Gesellschaftstier. Selbst in Kopenhagens Vorort Orstad hat die einst gefeierte erste ganz bücherfreie Bibliothek Dänemarks inzwischen Bücher erhalten: Die Kinder und die Eltern verlangten nach ihnen, wollten nicht immer nur auf Bildschirme sehen.

Hier geht es zum Artikel der Berliner Zeitung

 

LINKE Niedersachsen fordert politischen Kurswechsel

Die Handlungsorientierte Sozialberichterstattung Niedersachsen (HSBN) wird durch das Landesamt für Statistik Niedersachsen erstellt und vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung herausgegeben. In der Aktuellen Ausgabe von 2018 wird ein erweiterter Blick auf die Erwerbstätigkeit gerichtet. Das LSN kommt zu dem Schluss, das immer mehr Menschen in Arbeit stehen , und dennoch beim Jobcenter aufstocken müssen.

„Die Armutsgefährdung in Niedersachsen ist 2016 erneut angestiegen und liegt mit 16,0 % auf dem bisher höchsten gemessenen Wert. Etwa 1,25 Millionen Menschen als armutsgefährdet - das ist fast jeder sechste Niedersachse! Besonders von Armut bedroht sind vor allem Alleinerziehende und Kinder. So sind 21,1 Prozent der Minderjährigen von Armut betroffen. Das ist ein gesellschaftlicher Skandal“, kommentiert Lars Leopold, Mitglied des Landesvorstands der niedersächsischen LINKEN, den aktuellen Sozialbericht des Landesamts für Statistik.

 

Vom 20.09 – 21.09 findet die nächste politische Besucherfahrt nach Berlin unter dem Motto„Klima oder Kapitalismus?“ von Victor Perli statt.

Geplant sind unter anderem ein Besuch des Tempelhofer Feldes, ein Workshop zum sozial-ökologischen Umbau bei der Rosa-Luxemburg Stiftung und eine Besichtigung des Bundestages.

Kosten für Fahrt und Unterkunft werden übernommen.Start der Reise ist Lüneburg und die Eigenkosten betragen insgesamt maximal 15 Euro.

Sie möchten dabei sein? Dann schreiben Sie einfach eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Alle weiteren Infos bekommen Sie dann von uns zugeschickt.

*Die Deadline für Anmeldungen ist der 2. September*

Siegfried Seidel (Stadtteilgruppensprecher DIE LINKE. Hannover-West): "In einer Zeit, in der ein Bundesminister den Schulterschluss mit dem Ungarischen Ministerpräsident Viktor Orbán, dem Star der ganzen Rechten (Deutschlandfunk Kultur 05.01.18 LINK)sucht,  kommt ein Aufruf über Partei- und Gesellschaftsgrenzen hinaus gerade richtig. Denn nicht nur in sogenannten bürgerlichen Kreisen, sondern auch in Grünen und Linken Kreisen kommt es dazu, dass Zugeständnisse an rechte Rhetorik und reaktionäre Ideen gemacht werden.

Dieser Aufruf ist ein starkes Signal gegen Rassismus und Ausgrenzung. Bitte unterschreiben auch Sie den Aufruf, ich habe es auch getan.

https://solidaritaet-statt-heimat.kritnet.org/

 

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