Energiewende und Netzausbau:
Die EU will unbegrenzten Stromhandel quer über den Kontinent, die Netzbetreiber wollen gesetzlich garantierte Rendite. Dazwischen stehen Energiewende und Tausende Bürgerinnen und Bürger, die sich gegen Trassenbau wehren. Mitten durch die Region Hannover soll die Stromtrasse verlaufen - vorbei an Gehrden, Bennigsen, Völksen und Eldagsen.
 
  • Wer bezahlt die Energiewende?
  • Wem kommen die Trassen zugute?
  • Was ist die Dunkelflaute?
  • Welche Bedeutung hätten in diesem Fall, im Jahr 2050, die großen Stromtrassen?
  • Wieviel Speicher brauchen wir, wo brauchen wir sie und was wollen wir speichern?
  • Ist das Stromsystem der Zukunft zentral oder dezentral?
  • Was bedeutet das derzeitige Stromhandelssystem für die Stromnetze?
Solche Fragen drehen sich unmittelbar um die gigantischen Trassenprojekte und den Ausbau der Stromnetze. Inzwischen werden über 80 Milliarden Euro für den Übertragungsnetzausbau veranschlagt.
 
Darüber sprechen wir am
 
DATUM: Montag, den 04. November 2019
UHRZEIT: 18:30
ORT: Peter-Härtling-Schule, Medefelder Str. 11, Springe OT Bennigsen
Input:
Ralph Lenkert
Umweltpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Bundestag
Mitglied im Beirat der Bundesnetzagentur
Angefragt:
Mitarbeiterin vom Bürgerdialog-Stromnetz
Von Axel Seng
 
 
Liebe FriedensfreundInnen und GenossInnen,
 
hier ein paar Eindrücke unserer Pfingstwanderung für den Frieden und ein
Artikel aus der Neuen Deister Zeitung. Auch die Redaktion von Leine-On
hat uns angekündigt. Hier noch ein Link zum Aufruf :
 
 
PfW1PfW2PfW3PfW4
 
 
zum Artikel geht es hier

von Axel Seng

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Aktion Miethai der Linken in Springe am Freitag den 7.6.2019 wurde positiv aufgenommen. Michael Fleischmann, Mitglied der Regionsversammlung, unterstützte unser Ratsmitglied Udo Selent. Auch Mitglieder der Landesarmutskonferenz machten auf das Anliegen, dass bezahlbarer Wohnraum fehlt, aufmerksam. Viele Passanten stimmten zu, dass in Springe und den Ortsteilen mehr Sozialwohnungen gebraucht werden. Insbesondere der auf dem Gelände des alten NP´s in der Kernstadt geplante Wohnungsbau hat großes Potential für Sozialwohnungen. Ebenso könnten die großen Supermärkte mit Zuschüssen zur Aufstockung ihrer Gebäude überredet werden wenn sie ihre Verkaufsflächen ausdehnen wollen. Das ist auch wirtschaftlich, da die notwenige Infrastruktur vorhanden ist. Diese Infrastruktur ist bereits von allen Bürgern bezahlt und sollte daher auch allen Einkommensschichten zur Verfügung gestellt werden.

Axel Seng und Udo Selent erklärten: Der Info Stand war ein Erfolg, der motiviert, weiter an diesem Thema zu arbeiten. Sie bedankten sich für die Unterstützung durch ´Gnadenlos gerecht´, der Landesarmutskonferenz und Michael Fleischmann.

Auf den Fotos von links nach rechts: Danile Blank, Erika Heine, Udo Selent.

Miethai2

Lieber für den Frieden wandern als in den Krieg marschieren! Waffenexporte verbieten! BRD OHNE ARMEE!

Von Springe nach Völksen

Treffpunkt 10:00 Uhr in Springe auf dem Marktplatz

Abschluss: 12:30 Uhr am Bahnhof Völksen

Es rufen auf: Friedensinitiative Völksen, DIE LINKE – Regionsverband Südwest

Unterstützer: Reiterinnen und Reiter für den Frieden

Es geht auch anders:

Investieren in Frieden und Gerechtigkeit nicht in Waffen und Kriege

 

Viele Jahre konnten wir hier das Gefühl haben: Kriege gehören der Vergangenheit an. Jetzt scheint der Unfrieden, den auch Deutschland in die Welt trägt, mehr und mehr zu uns zurück zu kommen.

Unsere Politikerinnen und Politiker wollen mehr “Verantwortung“ in der Welt übernehmen: durch Beteiligung an Militäreinsätzen in vielen Ländern, durch Teilnahme an den provozierenden NATO-Manövern an den EU-Grenzen zu Russland, sogar durch Streben nach eigenen Atomwaffen, nicht nur durch Duldung von US-Atomwaffen auf deutschem Boden.

Wir fordern:

  • eine BRD ohne Armee,
  • den militärischen Rückzug aus allen Kriegs- und Krisengebieten,
  • die Beendigung deutscher Waffenexporte,
  • den Abzug aller Atombomben aus Deutschland, Unterstützung des UN-Atomverbotsvertrags durch Deutschland.

 

Im letzten Wehrbericht wurde der desolate Zustand unsere Bundeswehr aufgezeigt. Unsere Regierung folgert daraus, dass wir mehr investieren müssen. Langfristig sollen 2% unseres Bruttosozialproduktes, das sind rund 60 Mrd.€, für die Beteiligung an Kriegen ausgegeben werden. Waffen müssen gebraucht werden, sonst sind sie nutzlos.

Wir ziehen einen anderen Schluss aus dem Bericht: Wenn die Bundeswehr ihre Aufgaben wegen der schlechten Ausrüstung nicht wahrnehmen kann, können wir sie auch abschaffen. Die freiwerdenden Gelder können zivil sinnvoller verwendet werden. Bildung und soziale Gerechtigkeit schaffen Frieden. Nicht die Rüstungsindustrie und Armeen.

Als erste Maßnahme darf Deutschland ab sofort keine Waffenlieferungen ins Ausland genehmigen, weil es nicht auszuschließen ist, dass diese in Krisengebiete weiterverkauft werden.

 

 

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