Vor knapp einen Jahr wurde der frühere Woolworth-Komplex in Springe von Othmer und seinen Geschäftspartner Dennis Melching gekauft, dieser soll nun einen großen Parkplatz von 80 – 100 Stellflächen wichen. Östlich davon soll, so die Pläne der Käufer ein Lebensmittelmarkt und ein neuer Rossmann entstehen. Allerdings müssen dazu mehrere Häuser abgerissen werden, die aus den Jahren 1945-1965 stammen.Der Investor Melching ägert sich über die erneute Diskussion die am Dienstag im Planungsausschuss und im Ortsrat geführt wurden. Die Frage, ob der Parkplatz nicht auch auf der Rückseite des Marktes entstehen könne, „hat uns Monate nach hinten geworfen“, so Melching. „Die Besitzer der Gebäude halten wir jetzt schon seit eineinhalb Jahren hin“

Ulrich Kalinowski (CDU) und Bastian Reinhardt (SPD) stellen sich auf die Seite der Investoren. „Das ist unsere letzte Chance, etwas in der Innenstadt zu machen.“ sagt der CDU Politiker und der SPD-Fraktionschef Rheinhardt ergänzte, die beiden Investoren hätten „unglaublich viel Arbeit investiert und Geduld bewiesen“. Jeder Projekt-Kritiker müsse sich darüber im Klaren werden: Die Investoren stehen nicht Schlange. Das Gegenteil sei der Fall, erklären die Befürworter des Projektes. Einer der Projekt-Kritiker ist der Linken-Ratsherr Udo Selent. Dass ein Konzern wie Rewe der Stadt keinen Handlungsspielraum lasse und vorschreibe, wo Parkplätze zu stehen hätten, sei „arrogant“,erkärteSelent gegenüber der Deister-Leine Zeitung. Melching konterte: „Überdenken Sie, wer hier der Bittsteller ist. Das ist nicht der Konzern Rewe…“ Der parteilose Ratsherr Lampe hielt in der Sitzung ein Plädoyer für einen längeren Diskussionsprozess, er hoffe auf den großen Wurf und sagte das die Altstadt ein sensibler Bereich sei. „Wir müssen da auch über Nachhaltigkeit und Aufenthaltsqualität reden.“ so Uwe Lampe. Er gab zu bedenken, das es zu Staus kommen könnte wie an der

 

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