Unser Genosse Udo Selent hielt am 25.1.2018 seine zweite Haushaltsrede. Er bekam dafür von fast allen Seiten Beifall auch wenn er sich nicht genau an die vorgegebene Redezeit hielt. Hier nun der Text der Rede:

Herr Bürgermeister, Herr Vorsitzender, meine Damen und Herren des Rates, verehrte Zuhörerinnen und Zuhörer, seit mehr als einem Jahr bin ich als Vertreter der LINKEN Mitglied in diesem Rat und ich stelle fest: Ich fühle mich hier gut aufgehoben. Ich möchte mich bei den Ratsmitgliedern, aber auch der Verwaltung bedanken, die mir Tipps und Hilfen für Beiträge im Rat gegeben haben. Ja, ich fühle mich als LINKER hier wohl.

Wir sind hier nicht zusammen gekommen um uns gegenseitig zu beweihräuchern. sondern um unsere Gedanken zu diesem Haushalt einzubringen:

Springe Stadtrat übt Kritik an der Verwaltung

Fraktionsmitglieder kritisieren die Finanzpolitik, die Arbeit der Verwaltung und fordern Sparmaßnahmen bezüglich der geplanten Investitionen. Springfeld wies die Vorwürfe als „unfair“ zurück.

Bei der Haushaltsdebatte bot das Defizit in Höhe von 4,5 Milliarden Euro Anlass zu Kritik – die Schulden waren im vergangenen Jahr weiter gestiegen.

Bürgermeister Christian Springfeld hat sich am Donnerstagabend im Stadtrat scharfe Kritik gefallen lassen müssen. CDU-Chef Wilfred Nikolay warf ihm vor, eine geduckte Haltung einzunehmen, sobald unangenehme Wahrheiten verkündet werden. Er wetterte: „Wir können nicht dauerhaft die Unzulänglichkeiten dieser Verwaltung ausblenden.“

Der ganz große Eklat blieb am Ende allerdings aus: 23 der 35 Ratsmitglieder votierten für den städtischen Haushaltsplan. Vor allem CDU und SPD präsentierten sich nicht geschlossen. Während sich die Fraktionschefs der beiden großen Parteien bei der Abstimmung enthielten, sprachen sich sieben Sozialdemokraten und sieben Christdemokraten für den Etat aus, jeweils ein Parteimitglied war dagegen. Breite Zustimmung gab es von den Grünen, der Gruppe FDP/Freie Wähler sowie der AfD.Wilf

Udo Selent vertritt jetzt drei Proznet aller Wähler. Der Kommunalwahlerfolg ist für die Springer Partei "DIE LINKE" überraschend.

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