24. Februar 2017   Bezirksrat - Kurz berichtet
Aus dem Bezirksrat

 

 

In seiner Dritten Sitzung am 16.2.17 war die Linke mit einer Anfrage und zwei Anträgen vertreten.

In der Anfrage ging es um das Projekt „Stadt wagt Wildnis“, das die zeitweise Ansiedlung von Galloway Rindern im Bereich der Fösse in unmittelbarer Nähe des Jugendtreffs „Eldorado“ vorsieht. Die Weide bleibt naturbelassen, man nennt das extensive Begrünung. Die Projektkosten belaufen sich auf etwa 11.000 Euro, die für Einzäunung und vorbereitende Arbeiten zu Buche schlagen. 75% der Kosten werden aus Bundesmitteln gedeckt. 25% übernimmt die Stadt Hannover. Durch die Ansiedlung der Tiere sollen besondere biologische Erkenntnisse gewonnen werden, insbesondere durch die extensive Begrünung. Brisant dabei ist, der Bauer, der die Rinder zur Verfügung stellt, weidet seine Tiere schon seit Jahren etwa 1000 Meter weiter auf einer Wiese vor der Stadtgrenze Hannovers. Nun bekommt er die Möglichkeit, seine Galloway Rinder auf einer weiteren Weide unentgeltlich anzusiedeln. Für uns nicht nachvollziehbar.

Unser Antrag, eine Vertreterin oder Vertreter der Sparkasse Hannover im Rahmen einer der nächsten Bezirksratssitzung einzuladen, fand Zustimmung, wenn auch nicht bei allen Mitgliedern des Bezirksrates. Grund der Einladung, die geplante Schließung der Sparkassenfiliale am Davenstedter Marktplatz. Wir hoffen, noch einmal die Gründe der Aufgabe dargelegt zu bekommen. Bürgerinnen und Bürger können dann während der Bürgerfragestunde Fragen an die Vertreterin oder den Vertreter der Sparkasse stellen. Wir erwarten eine rege Beteiligung. Unser zweiter Antrag, Vereine im Stadtbezirk finanziell zu entlasten, wenn sie durch Vereinsmitglieder, bei denen der Vereinsbeitrag über das Bildungs- und Teilhabepaket abgerechnet wird, fand keine Zustimmung. Schade!

Unser Antrag für Stromtankstellen in unserem Stadtbezirk, den wir im Dezember gestellt hatten und den die CDU in die Beratung gezogen hat, fand nun zusammen mit der CDU ein einstimmiges Votum aller Bezirksratsmitglieder.

Am 11.3. jährt sich die Katastrophe von Fukushima zum sechsten Mal. Wir zeigen aus diesem Anlass am 15.3. in der AWO Kurt Partzsch Begegnungsstätte in der Woermannstr. 70a, 19 Uhr Einlass, 19.30 Uhr Beginn, den Film Hibakusha. Dorothée Menzer, ehemaliges Mitglied im Bundestag für die Linke, bereiste Japan im ersten Jahr nach der Reaktorkatastrophe in der Präfektur Fukushima. Während ihres Aufenthaltes entstand der Film „Hibakusha“, der nicht nur auf die Katastrophe eingeht, sondern auch Begegnungen mit Menschen aus Hiroshima und Nagasaki zeigt. Hibakusha bedeutet „Atombombenopfer“. Der Begriff wird in Japan mit Menschen verbunden, die aus der Region Hiroshima und Nagasaki stammen. Aus Furcht vor genetischen Schäden meiden Landsleute Hibakusha. Japan hält auch nach Fukushima an der Energiegewinnung aus Atomkraft fest, obwohl die Gefahren des Atomwahnsinns bekannt sind.

Wir würden uns freuen, Sie als Gast am 15.3.17 begrüßen zu dürfen. Nach der Filmvorführung ist eine Diskussion geplant.

 

Julia Grammel (für DIE LINKE. BO West)

 

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