19. September 2017   Einblicke - Springe
Direktkandidat für die Landtagswahl - Wahlkreis 35

Schneller als erwartet muss der Niedersächsische Landtag neu gewählt werden.

Axel Seng kandidiert erneut im Wahlkreis 35 Hemmingen, Ronnenberg, Springe, Wennigsen für den Landtag.

Mir ist es wichtig, dass arme Städte nicht gegen reiche Städte ausgespielt werden. Denn durch die „Schuldenbremse“ und den Fiskalpakt werden die Selbstverwaltungsrechte der Kommunen noch stärker als bisher eingeschränkt. Ich will deshalb im Landtag gegen die „Schuldenbremse“ kämpfen, vor der alternative Wirtschaftswissenschaftler und der Deutsche Gewerkschaftsbund eindringlich warnen. Denn das Wort ‚Schuldenkrise’ ist begrifflicher Unfug und verschleiert, dass den Staatsschulden immer private Vermögen gegenüberstehen. Wir haben deshalb keine ‚Schuldenkrise’, sondern eine Verteilungskrise. Die Reichen werden immer reicher, die weitaus meisten Menschen und der Staat immer ärmer. Damit muss Schluss sein! Wenn im Zuge des Fiskalpakts etwa Kürzungen im sozialen Bereich, bei Kindern und Jugendlichen und in der Bildung drohen werde ich mit aller Kraft dagegen angehen.

Ich will mich deshalb im Landtag für Bundesratsinitiativen für eine wiederbelebte Vermögenssteuer und die Einführung einer Börsenumsatzsteuer stark machen. Die so gewonnen Geldern sollen nach seinen Vorstellungen in den Schuldenabbau und in soziale Projekte fließen.

Ein anderer Schwerpunkt meiner politischen Arbeit ist die Landwirtschaft. Im Landtag werde ich für ein Verbot von genmanipulierten Pflanzen und Nahrungsmitteln streiten. Die ökologische Landwirtschaft muss gefördert und Massentierhaltung verboten werden. Eine gesunde Ernährung kann nur mit gesunden Nahrungsmitteln erreicht werden. Förderung der regionalen Vermarktung, denn Nahrungsmittel quer durch die Republik oder um den halben Erdball zu schicken ist eine Verschwendung von Ressourcen die wir uns nicht leisten können.

In der Energiepolitik möchte ich mich künftig im Landtag dafür einsetzen, dass regenerative Energie dezentral gewonnen wird um Stromautobahnen wie den Südlink überflüssig zu machen. Ich will etwa die Gründung von Energiegenossenschaften fördern, damit die Bürger ihre Energiewende selbst in die Hand nehmen können, und weiteren Castortransporten nach Gorleben entschlossen entgegentreten. Der Öffentliche Nahverkehr muss auch in der Fläche ausgebaut werden und die Deutsche Bahn darf keine weiteren Schienenstrecken stilllegen.

Persönliches:

geb. 1962 in Hamburg, Abitur, Landwirtschaftliche Lehre, Studium der Agrarwissenschaften, seit 1991 Paketzusteller bei der Post, wohnhaft in Völksen, verheiratet, 4 Enkelkindern

Politisch:

Mitglied des Betriebsrates und der Schwerbehindertenvertretung, aktiv bei Ver.di, Sprecher der Basisorganisation der Linken des Regionsverbandes Südwest.

 

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