05. November 2017   Einblicke - Gehrden
Aus der Presse


In die Diskussion um die künftige Gestaltung des Marktplatzes hat sich nach der CDU nun auch der Vorsitzende der Gruppe Grüne/Linke, Heinz Strassmann, eingeschaltet. Er sieht sich durch die jüngste Entwicklung in seiner Haltung bestätigt und sprach sich erneut gegen einen größeren Neubau aus.

 

Gehrden

. In der Folge des von der Stadt veranstalteten Workshops zur Innenstadtentwicklung habe das Thema zunehmend an Brisanz in der Öffentlichkeit gewonnen, sagt Strassmann. Der Workshop habe ergeben, dass sich eine große Anzahl der Teilnehmer für eine Neugestaltung des Marktplatzes ohne einen überdimensionierten Gebäudekomplex an Stelle des sogenannten Bratsch-Hauses ausgesprochen habe. "Das ist eine Position, die die Grünen schon seit Beginn der Diskussionen zur Innenstadtsanierung vertritt", sagt Strassmann. Seine Fraktion habe sich für eine Sanierung des Gebäudes stark gemacht. Diese Option sei allerdings an der Eigentümerin gescheitert.

"Inzwischen ist die Bauruine ein Schandfleck auf unserem Marktplatz, und wir wollen so schnell wie möglich eine Neugestaltung unseres Stadtmittelpunktes erreichen", erklärte Strassmann. Und zwar unter Beteiligung der Bürger, damit der Marktplatz von der Bevölkerung angenommen und zu einem belebten Ort der Begegnung werden könne. "Das ist auch im Interesse der umliegenden Geschäfte", meint Strassmann.

Für die Gruppe Grüne/Linke sei es selbstverständlich, dass sie keinem Bebauungsplan zustimmen werde, der es der Investorin ermögliche, ein deutlich größeres Gebäude auf einer deutlich größeren Grundfläche als bisher zu errichten. "Wir werden einem Verkauf von städtischem Grund an die Investorin nicht zustimmen", bekräftigte Strassmann. Wenn an der Stelle überhaupt wieder ein Gebäude errichtet werden sollte, dürfe es keinen Zentimeter höher, breiter und länger als das jetzige Gebäude sein.

Derweil hat die Bürgerinitiative "Wir für Gehrden" für Montag, 6. November, zu einer Demonstration mit Lichterkette vor dem Rathaus aufgerufen. Beginn ist um 17 Uhr. Die Gruppe will den geplanten Bau eines Wohn- und Geschäftshauses vor der Margarethenkirche verhindern und hat zu diesem Zweck nach eigenen Angaben bereits mehr als 2000 Unterschriften gesammelt.

Quelle: HAZ,

Von Dirk Wirausky
Artikel veröffentlicht: Freitag, 27.10.2017

 

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