Aktuelles aus Ahlem-Badenstedt-Davenstedt
06. November 2017

Aus der Presse

Bezirksrat Döhren-Wülfel tagt am Donnerstag: Ein Kinder- und Jugendparlament steht zur Debatte

Erfolg für DIE LINKE, CDU übernimmt Antrag von der linken Bezirksratsfrau Julia Grammel aus Ahlem-Badenstedt-Davenstedt. Der Antrag wurde durch einen interfraktionellen Antrag übernommen und einstimmig beschlossen. LINKS wirkt!

Hannover: Freizeitheim Döhren |

In den Medien ist ab und zu von einer „Sozialdemokratisierung“ der CDU zu lesen. Doch das ist Schnee von gestern. Im Stadtbezirk Döhren-Wülfel sind die Christdemokraten schon weiter. Hier wird sich auch ungeniert bei den Linken bedient.

Fehlt es an eigenen Ideen oder haben sich die politischen Positionen nur sehr stark angenähert? Auf der Tagesordnung der nächsten Bezirksratssitzung von Döhren-Wülfel steht ein Antrag der CDU, in dem die Verwaltung aufgefordert wird, im Stadtbezirk ein Kinder- und Jugendparlament einzurichten. Dieser Vorschlag entspricht fast wörtlich den Antrag der Linken-Einzelvertreterin Julia Grammel im Bezirksrat Ahlem-Badenstedt-Davensted (Drucksachen-Nr. 15-2128/2017). Offenbar um wenigstens etwas zu ändern, haben die Christdemokraten  aber zwei wichtige Punkte weggelassen. Grammel schlug nämlich auch vor, für das dem Kinder- und Jugendparlament Finanzmittel einzuplanen und Räume bereitzustellen. Ausgerechnet dies fehlt im Döhren-Wülfeler-Antrag. SPD-Fraktionsvorsitzender Jens Schade dazu: „Wenn man schon abschreibt, sollte man es auch richtig machen.“

Vor einer ganzen Reihe von Jahren hatte bereits die SPD schon einmal den Vorschlag für ein Jugendparlament auf die Tagesordnung des Bezirksrates Döhren-Wülfel gebracht. Damals scheiterte der Antrag an der Nein-Stimmen-Mehrheit von CDU und Grünen.

Der Bezirksrat Döhren-Wülfel tag wieder am kommenden Donnerstag, den 9. November im Freizeitheim Döhren (An der Wollebahn 1). Für viel Diskussionsstoff dürften auch der Bebauungsplanentwurf Nr. 1553 Kronsberg-Süd und die Information zur geplanten Turbinenanlage am Leinewehr sorgen. Wegen der umfangreichen Tagesordnung beginnt die Sitzung des Bezirksrates deshalb bereits um 17:30 Uhr.

 

Quelle:MyHeimat.de (06.11.17)

 
10. Oktober 2017

Grundeinkommen ist wählbar

 

Siegfried Seidel

LT

Partei: DIE LINKE.

Wahlkreis 27: Hannover – Ricklingen

Persönliches Statement:

Es ist an der Zeit, dass wir neue Wege in der Sozialpolitik gehen. Der Begriff der Arbeit muss ebenfalls neu formuliert werden. Ein Teil eines neuen Weges könnte das BGE sein.
Ein BGE ist für mich wichtig:
– damit die Menschen ihre Würde wiederbekommen
– damit mehr demokratische Teilhabe möglich ist
– damit es keinen Arbeitszwang mehr gibt

Zur Person:

Ich bin von einem Gegner des Grundeinkommens zu einen Befürworter geworden, nun werbe ich für das BGE in meiner Stadtteilgruppe DIE LINKE Hannover-West, in meiner Gewerkschaft (ver.di), bei mir im Betrieb bei Kolleg*innen, im Vertrauensleutekörper und im Betriebsrat. Zum anderen bin ich im Landes- und Bundeskoordinierungskreis der Emanzipatorischen Linken (Ema.Li), einer Strömung innerhalb der LINKEN, die sich mit dem BGE befasst.

 
07. Oktober 2017

Braucht unser Stadtbezirk eine weitere Grundschule?

 

 

Die Frage ist eindeutig mit "ja" zu beantworten. Die Grundschulen in den Stadtteilen Ahlem, Badenstedt und Davenstedt haben ihre Auslastungsgrenze erreicht und brauchen Entlastung. Zur Zeit stehen an drei Grundschulen mobile Räume (Container) bereit, in denen der Unterricht stattfindet. An der Friedrich-Ebert-Schule wird seit dem Schuljahr 2013/14 in einem Container unterrichtet. Ein Grundschulneubau erscheint notwendig.

 

Herr Ziegler als Vertreter der Verwaltung und Sachgebietsleiter für die Schulentwicklungsplanung hatte anscheinend die Aufgabe die Anwesenden in der letzten Bezirksratssitzung am 21. September vom Gegenteil zu überzeugen. Er sah nur eine temporäre Erhöhung der Schülerzahlen, die die Verwaltung mit mobilen Räumen weiter auffangen wird. Aktuell steigt der Bedarf an Räumlichkeiten nicht nur durch Sprachlernklassen ( 57 Grundschüler sind Flüchtlingskinder ), sondern auch durch die Neubaugebiete im Stadtbezirk und durch einen Generationenwechsel in den Stadtteilen. Dass die Grundschulen längst ihre Kapazitätsgrenzen erreicht haben zeigen die Container, die schon länger stehen. Herr Ziegler vermittelte den Eindruck, mit Containern löse man das Problem der fehlenden Klassenräume zur Zeit gut, da man nicht mit einem weiteren Anstieg der Schülerzahlen rechnet. Eine neue Grundschule kostet 20 Millionen Euro und diesen Betrag würde der Haushalt nicht verkraften.

 

Frau Kröger, Leiterin der Friedrich-Ebert-Schule, wies auf die Nachteile mobiler Räume hin. So steht in den Containern kein Wasseranschluss zur Verfügung. Auch sind die Lernbedingungen in Containern und überfüllten Räumen schwieriger. Sie erwähnte die Gebrüder-Körting-Schule, die ein jahrgangsübergreifendes Lernkonzept verfolgt, das kleine Klassen erfordert. Zur Zeit ist das Konzept noch nicht gefährdet, weil zusätzliche Räumlichkeiten durch die Aufgabe der Förderschule zur Verfügung stehen, allerdings nur bei stagnierenden Schülerzahlen. Durch das geplante Neubaugebiet, das im Einzugsgebiet der Gebrüder-Körting-Schule liegen wird, wird mit einem Mehrbedarf an Räumen gerechnet.

 

Herr Ziegler zeigte sich während der Diskussion sehr einseitig und lehnte jede Überlegung, die ein Neubau in Erwägung zog, ab und ging nur auf die Containerlösung ein. Um in Zukunft Kinder modern und erfolgreich in unserem Stadtbezirk unterrichten zu können, ist ein Neubau notwendig. Die Frage ist nur, in welchem Stadtteil sie stehen könnte.

 

Wer im Bildungssektor Ausgaben vermeidet, arbeitet kontraproduktiv. Mit Investitionen im Schul- und Bildungsbereich lassen sich langfristig Renditen erzielen, nämlich gut vorbereitete Kinder, die dann erfolgreich ins Berufsleben starten. Gerade Kinder aus einkommensschwachen Familien profitieren, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Bildung ist die Grundvoraussetzung für die Teilnahme und -habe am gesellschaftlichen Leben. Ausreichende Räume, Klassengröße und gut ausgebildetes Personal entscheiden über den Lernerfolg und den Lebensweg! Der kommunale Schulentwicklungsplan 2017 sieht für die Stadtteile Ahlem, Badenstedt und Davenstedt keine weitere Grundschule vor, obwohl die Schülerzahlen zukünftig steigen werden. Mit mobilen Räumen soll auf den momentanen Raumfehlbedarf reagiert werden. Container sind aber keine Lösung. Die Linke wird dieses Thema im Stadtbezirk weiter verfolgen und einen Neubau fordern.

 

Julia Grammel (für DIE LINKE. Stadtteilgruppe West)

 

 

 
04. Oktober 2017

Aus der Presse

Neue Grundschule? Feahlanzeige

 

von Lisa otto
Ahlem/Badenstedt/Davenstedt. „WirwollenkeineweiterenContainer, sondern eine Schule wie in anderen Stadtbezirken auch“, bringt es Bezirksbürgermeister Rainer Göbel (SPD) des Stadtbezirks Ahlem-Badenstedt-Davenstedt auf den Punkt. Denn die derzeitige Grundschulsituation sei mehr als angespannt. Alleine drei der vier Grundschulen im Stadtbezirk unterrichten ihre Schüler schon in umgebauten Containern. Einen gibt es in der Friedrich-EbertSchule in Badenstedt, jeweils
zwei in der Grundschule AhlemundderGrundschuleInder SteinbreiteinDavenstedt. Dem kann Sachgebietsleiter für Schulentwicklungsplanung Michael Ziegler vom Fachbereich Schule nicht folgen: „Die Schulsituation ist angespannt, aber nicht besorgniserregend.“ Die Schülerzahlen sollen nach dem kommunalen Schulentwicklungsplandienächstendrei Jahre konstant bleiben und vermutlich erst 2020 etwas ansteigen. Bei Bedarf können kurzbis mittelfristig auch noch neue mobile Raumeinheiten aufgestelltwerden„EineneueGrund
Neue Grundschule? Fehlanzeige Mobile Raumeinheiten sollen zur Überbrückung reichen
schule zeichnet sich nicht ab“, so Ziegler. Dies stößt allerdings bei vielen Mitgliedern des Bezirksrates Ahlem-BadenstedtDavenstedt auf Unverständnis. „In drei bis vier Jahren haben wir hier die gleichen Probleme wie zur Zeit mit den Kita-Plätzen“, meint Fraktionsfrau Julia Grammel(DieLinke).Undweiter: „Es kann nicht immer mit Containerngearbeitetwerden.“ Ziegler betont allerdings, dass die Kapazitäten „nicht nur durch Container gedeckt sind.“ Zum einen habe die GebrüderKörting-Schule noch Kapazitäten und zum anderen soll es in den nächsten Jahren zwei neue Grundschulen in Seelze geben. „Zurzeit gehen noch Schüler ausVelberundLetter-Südindie GrundschuleAhlem“, soZiegler. Diessolldanachnichtmehrder Fallsein. Doch damit wollen sich die Mitglieder des Bezirksrates aufgrund des Baus von NeubaugebietenundZuzügenvonFamilien mit Kindern nicht zufrieden geben. „Eine Schule kostet 20 Millionen Euro. Für alles wird Geld ausgegeben nur nicht für dieBildung“,betontThomasAlfermann (SPD). Die jetzige Situation mit den Containerbauten ist eine kurzfristige Lösung aber langfristig nicht haltbar. „Es müssen Lösungsvorschläge geliefert werden. Wir haben besorgte Eltern“, so CDU-Fraktionsvorsitzende Sabine Dudda. Wo dieneueSchulehinsoll, steht allerdings noch nicht fest. Wichtigseinur, dasseineinden Stadtbezirkkommt.„Aberauch ein Ausbau einer Grundschulewäre natürlichvorstellbar. Da müsste man dann auch gucken, bei welcher das möglich ist“, so Göbel. Denn eine Situation – wie momentan mit fehlenden Kita-Plätzen–möchteniemand.


Quelle: Hallo Wochenblatt/Hallo Ahlem 04.10.2017

 
25. September 2017

Ergebnisse der Wahl zum Bundestag 2017

Ahlem - Badenstedt - Davenstedt

 

 

 

Wähler*innenstimmen

Prozente

+/-

CDU

4353

26

-5,70%

SPD

5227

31,2

-9,00%

Grüne

1595

9,5

-0,50%

DIE LINKE

1576

9,4

2,10%

FDP

1455

8,7

5,10%

AFD

1856

11,1

7,77%

 

 

 

 

 

Ahlem:

 

 

Wähler*innenstimmen

Prozente

+/-

CDU

1398

27,2

-5,60%

SPD

1550

30,2

-10,00%

Grüne

453

8,8

0,10%

DIE LINKE

451

8,8

1,80%

FDP

473

9,2

5,60%

AFD

597

11,6

8,40%

 

Badenstedt:

 

 

Wähler*innenstimmen

Prozente

+/-

CDU

1317

22,8

-6,20%

SPD

1779

30,8

-9,20%

Grüne

654

11,3

-1,00%

DIE LINKE

642

11,1

2,80%

FDP

458

7,9

5,00%

AFD

649

11,2

7,50%

 

Davenstedt:

 

 

 

Wähler*innenstimmen

Prozente

+/-

CDU

1638

28,1

-5,30%

SPD

1898

32,5

-7,80%

Grüne

488

8,4

0,50%

DIE LINKE

483

8,3

1,60%

FDP

524

9

4,70%

AFD

610

10,4

7,20%

 

 

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