Gehrden
07. Februar 2018

Gehrden: Sitzung des Aussschusses für Sport, Kultur und Soziales

Der Neubau einer sogenannten Schwimmmeister-Aufsichtskajüte im Freibad steht auf der Kippe. Die Kosten von 60000 Euro sind den Politikern zu hoch. Der Wunsch der Gruppe Grüne/Linke, eine Sozialstaffelung für das Gehrdener Bad einzuführen, wurde abgelehnt.

Am 07. Februar tagte der Ausschuss für Sport, Kultur und Soziales auf der Tagesordnung stand u.a. der Sportstättenbedarfsplan, es gab ja, u.a. von der SG Everloh-Ditterke (http://www.haz.de/…/SG-Everloh-Ditterke-hofft-weiter-auf-ne…) die Frage, welche Vorschläge davon noch umgesetzt werden. Eben war die Sitzung des Ausschusses für Soziales, Kultur und Sport mit der Diskussion des Haushaltsplans für 2018/19. Auf Nachfrage von Dirk Tegtmeyer (DIE LINKE.) gab es eine deutliche Aussage von Hilmar Rump (FDP) und und der Ausschussvorsitzenden Heide Rath (CDU) bekommen, dass aus Kostengründen keine weiteren Projekte unternommen werden, außer denen die bereits im Haushalt vorgesehen. CDU/SPD/FDP beschließen so was ja immer gemeinsam, es sieht also schlecht aus für die SG Everloh-Ditterke - vor 2020 dürfte da nach dieser Aussage nichts passieren.

Mit drei Gegenstimmen wurde der Haushaltsentwurf für die nächsten beiden Jahre abgesegnet. Allerdings gab es eine Einschränkung: Die Schwimmmeister-Aufsichtskajüte für das Freibad soll auf den Prüfstand gestellt werden. Die Kosten in Höhe von 60000 Euro sind den Politikern zu hoch. CDU, SPD und FDP wünschen sich, dass Einsparmöglichkeiten geprüft werden sollten.

Der Wunsch nach einer sogenannten Aufsichtskajüte besteht schon seit rund fünf Jahren. Laut Erstem Stadtrat André Erpenbach sollen in dem Neubau auf dem Areal des Delfi-Bades ein dringend benötigter Sanitätsraum und ein Arbeitsplatz für die Schwimmmeister untergebracht werden; außerdem müsse das Häuschen mit einem Sonnenschutz versehen werden. Und: „Es sind bereits Einsparungen vorgenommen worden“, sagte Erpenbach.

Kein Sozialtarif im Delfi-Bad

Der von der Gruppe Grüne/Linke eingebrachte Antrag, eine Sozialstaffelung für das Delfi-Bad ein zuführen hat leider keine Mehrheit gefunden. Der Antrag sah vor, das auch für Einkommensschwächere möglich sein muss, Schwimmen und Baden zugehen. Dieser Zugang sei derzeit nicht gewährleistet, heißt es in dem Antrag. Und weiter: die Einführung von Familientarifen würde das Bad zudem deutlich an Attraktivität gewinnen und das Gehrdener Profil einer familienfreundlichen Stadt schärfen.

Die Verwaltung legte eine Berechnung vor, nach dem in dem vorgeschlagenen Modell die Einnahmen pro Jahr allerdings um 10000 Euro sich verringern würden. Hinzukäme, dass mit Einführung neuer Tarife auch eine neue Registrierkasse für etwa 3000 Euro angeschafft werden müsste. Für Patrick Ziemke von der Gruppe Grüne/Linke sind das Kosten, die maßvoll seien.

Das sehen die anderen Fraktionen anders. http://www.haz.de/.../Keine-Sozialstaffelung-im-Delfi-Bad...



 



 

 
03. Februar 2018

Aus der Presse

Grüne und Linke wollen Glyphosat aus Gehrden vertreiben

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agriculturePer Sprühdüsen wird das Pflanzengift gezielt aufs Feld gebracht. Foto: Pixabay

Glyphosat soll auf Gehrdens Feldern nicht mehr eingesetzt werden – und zwar sofort. Zumindest wenn es nach den Grünen und den Linken aus Gehrden geht. Sie wollen den Rat der Stadt überzeugen, einen entsprechenden Appell an die Landwirte vor Ort zu richten. Die Vertreter beider Parteien befürchten, dass das Sterben von Bienen, Grillen, Vögeln und anderen Tieren mit dem Giftstoff Glyphosat, der zur Pflanzenbehandlung eingesetzt wird, zusammenhängt.

In Gehrden wird das umstrittene Mittel auf privaten Feldern offenbar trotz der Bedenken verschiedener Forschergruppen immer noch eingesetzt: Ein Landwirt aus Everloh hatte Glyphosat Anfang des Jahres in einem Artikel der Calenberger Zeitung verteidigt. „Ich möchte es gerne als Werkzeug behalten“, wird er zitiert. Schaden würde er seiner Ernte und seinen Kunden damit in seinen Augen nicht, insbesondere weil er das Mittel nicht direkt vor der Ernte sondern lediglich vor der Aussaat verwende.

In dem Appell der Grünen und Linken heißt es trotzdem Glyphosat gelange „in den Boden“ und könne bereits „im Urin von Mensch und Tier, in der Milch, im Speiseeis und im Bier“ nachgewiesen werden. „Umsichtige und verantwortungsvolle Landwirte“ würden nach Ansicht der beiden Parteien daher auf den Einsatz verzichten, auch wenn der potentielle Schaden, der von Glyphosat ausgeht, bislang nicht widerspruchsfrei nachgewiesen worden ist. Der Antrag für einen entsprechenden Appell soll sowohl im nächsten Umwelt- als auch im nächsten Verwaltungsausschuss gestellt werden.

(tow)

Hintergrund:

Glyphosat wird von dem Chemie-Riesen Monsanto hergestellt. Es wird zur Beikrautbekämpfung eingesetzt und erhöht offenbar den Ernteertrag. Von der Internationalen Agentur für Krebsforschung wird es als „wahrscheinlich krebserzeugend“ eingeschätzt. Ende 2017 wurde seine Verwendung in der EU für weitere fünf Jahre erlaubt; auch Deutschlands Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) hatte in der entscheidenden Abstimmung mit Ja gestimmt.

 

Quelle: BurgBergBlick 31.01.2018

 
10. Januar 2018

Weniger Stau durch neue Ampelphasen

 

Gehrden

 

Die Gruppe Grüne/Linke befürchtet wegen der neuen Wohngebiete und dem bevorstehenden Lidl-Neubau eine erhebliche Verkehrszunahme auf der Schulstraße. Eine Bestandsanalyse soll nun klären, ob synchronisierte Ampelphasen künftig Staus und Wartezeiten verhindern können.

Während der sogenannten Rushhour, also dem Berufs -und Feierabendverkehr kommt es in Gehrden auf der Schulstraße regelmäßig zu längeren Staus, zähflüssigem Verkehr und Warteueiten besonders an den großen Ampelkreuzungen. Dies sieht zumindest die Gruppe Grüne/Linke im Stadtrat Gehrden so.

Wir halten die Situation für problematisch und wollen eine Diskussion anregen, welche Instrumente geeignet sind, um den Verkehrsfluss künftig dort zu verbessern“, sagt der Vorsitzende der Gruppe, Heinz Strassmann. In einem gemeinsam formulierten Antrag sprechen sich Grüne und Linke deshalb jetzt dafür aus, eine Verkehrsanalyse in Auftrag zu geben und möglicherweise die Schaltungen von vier Ampelkreuzungen zu synchronisieren – also eine sogenannte grüne Welle auf der Schulstraße einzurichten. „Durch die beiden neuen Wohngebiete Thiemorgen und Neddernholz hat der Verkehr vor allem im Bereich Nedderntor deutlich zugelegt“, so der Gruppenvorsitzende Strassmann. Die Gruppe Grüne/Linke erwartet durch den Lidl-Neubaus gegenüber der Bonifatiuskirche mittelfristig noch wesentlich mehr Fahrzeuge als bisher. Auch das dritte Neubaugebiet „Langes Feld III“ im Osten der Kernstadt kommt zur Belastung noch dazu.

Durch die mögliche Staubildung kommt es an den Ampeln durch das Stop-an-Go zu erhöhten Lärm-und Abgasbelästigungen für die Anwohner*innen. Der Vorschlag der Gruppe Grüne/Linke: „Um den Verkehr möglichst reibungslos fließen zu lassen, erscheint eine synchronisierte Verkehrsleitung auf der Schulstraße besonders dringlich“, heißt es in ihrem gemeinsamen Antrag.

http://www.haz.de/Umland/Gehrden/Nachrichten/Gruene-und-Linke-fordern-Verkehrsanalyse-fuer-Schulstrasse



 

 
29. Dezember 2017

Aus der Presse

 

Neue Beratungsvorlage überzeugt: Stundenerhöhung für Gleichstellungsbeauftragte

 

Nach zahlreichen Vertagungen und Absetzungen des Beratungspunktes von der Tagesordnung für die Sitzungen der Fachausschüsse hat jetzt der Rat der Stadt Gehrden eine Entscheidung getroffen: Die wöchentliche Stundenzahl für Gleichstellungsaufgaben wird zum 1. August 2018 auf 20 Stunden erhöht.


Die Gruppe Grüne/Linke im Rat der Stadt Gehrden hatte seit 2014 wiederholt den Antrag auf die Erhöhung der Stundenzahl für die Gleichstellungsbeauftragte gestellt, aber die Entscheidung über den Antrag wurde immer wieder vertagt. „Wir sind außerordentlich erfreut, dass unser Antrag nach zahlreichen Vertagungen jetzt eine Mehrheit im Rat gefunden hat. Vielen Dank dafür“, sagte Eva Kiene-Stengel von der Gruppe Grüne/Linke bei der Beschlussfassung im Rat.

Seit dem 1. Oktober 2010 ist Christiane Olbrich als Gleichstellungsbeauftragte mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von zehn Stunden bei der Stadt Gehrden beschäftigt. Erster Stadtrat André Erpenbach hat das tatsächliche Arbeitsaufkommen und die erforderliche Stundenzahl überprüft. Er kam zu dem Ergebnis, dass aufgrund der zu leistenden Aufgaben von der Verwaltung eine Erhöhung der Gleichstellungsstunden für dringend erforderlich erachtet wird. Allein im Bereich der personellen Beteiligungen besteht eine Mitwirkungspflicht bei allen Angelegenheiten. Dazu gehören die Bearbeitung von regelmäßig eingehenden Bewerbungsunterlagen, Einstellungsgespräche, Beteiligung bei Höhergruppierungen, Zahlungen von Zulagen, Umsetzungen von Personal, Kündigungen, Zusammenarbeit mit dem Personalrat und zahlreiche weitere Personalangelegenheiten. Hinzukommen Beratungstätigkeiten, Aufstellung und Überwachung des Gleichstellungsplanes, Fortbildungen und Veranstaltungen der Gleichstellungsbeauftragten.

Fraktionssprecher Hilmar Rump (FDP) ließ sich von der Vorlage der Verwaltung überzeugen. „Die Aufgaben sind umfassender und zeitaufwändiger geworden“, so Rump. Thomas Spieker (CDU) räumte ein, dass man sich jetzt mit der umfänglichen Aufgabenbeschreibung ein gutes Bild vom Arbeitsfeld für Gleichstellungsaufgaben machen könnte und eine Stundenerhöhung nachvollziehbar ist. „Mit diesen Fakten ist eine gute Grundlage für eine Zustimmung gegeben“, ergänzte SPD-Fraktionssprecher Henning Harter. Eine andere Auffassung hatte die AfD-Fraktion. „Für die Verdopplung der Stundenzahl gibt es keinen Grund“, unterstrich Heinrich Springhorn.

Die Erhöhung auf 20 Wochenstunden für die Gleichstellungsbeauftragte Christiane Olbrich soll zum 1. August 2018 umgesetzt werden. Der jetzige Arbeitsplatz der Gleichstellungsbeauftragten in der Verwaltung kann zu diesem Zeitpunkt mit eigenem Personal nachbesetzt werden

 

 

 

 
01. Dezember 2017

Aus der Presse

Gehrden braucht gute Linienbusverbindung zum Bahnhof Weetzen

Gehrden.

„Der Wegfall einer jeden Linienbusverbindung schadet immer der Infrastruktur“, stellt Bürgermeister Cord Mittendorf zur Streichung der Buslinie 350 von Gehrden über Weetzen nach Wülfel fest. Gleichzeitig müssen aber auch die wirtschaftlichen Überlegungen bei einer geringen Frequentierung einer Buslinie durch die Fahrgäste respektiert werden, so Mittendorf. Der Ausschuss für Verkehr, Brandschutz und Gefahrenabwehr befasste sich in seiner jüngsten Sitzung mit der Fortschreibung des Regionalbusverkehrs.

Rolf Meyer (SPD) betonte, dass beste Möglichkeiten zur Anbindung von Gehrden an den Bahnhof Weetzen für die Pendler im täglichen Berufsverkehr geschaffen werden müssen. Gleichzeitig dürfen die Wünsche der Jugendliche nicht vernachlässigt werden, die am Wochenende in ihrer Freizeit nach Hannover fahren möchten. Eine neue Linie zwischen Gehrden und dem Bahnhof Weetzen muss attraktiv geplant und gestaltet werden. Diese Aussage wird von Thomas Spieker (CDU) deutlich unterstützt.

Patrick Ziemke (Gruppe Grüne/Linke) vermisste eine Beteiligung der Ortsräte bei der Fortschreibung des Nahverkehrsplanes. Gerade die Einwohner in den Ortschaften seien auf den öffentlichen Personennahverkehr angewiesen. Dazu reicht aber jetzt nicht mehr die Zeit. Bereits zum 9. Januar 2018 soll die Stellungnahme der Stadt Gehrden bei der Region Hannover vorliegen. Durch den engen Terminkalender zum Jahresende können die Ortsräte nicht mehr zu weiteren Sitzungen im Dezember eingeladen werden. Deshalb sollen die Ortsbürgermeister beteiligt werden. Sie könnten kurzfristig eine Umfrage unter ihren Ortsratsmitgliedern starten und eine Stellungnahme für ihre Ortschaften abgeben, die dann noch fristgerecht in an die Region weitergegeben werden könnte.

Im Ausschuss für Verkehr, Brandschutz und Gefahrenabwehr einigte man sich darauf, dass mit Beschluss des Verwaltungsausschusses in seiner nichtöffentlichen Sitzung am 13. Dezember eine Gesamtstellungnahme für die Stadt Gehrden zur Fortschreibung des Nahverkehrsplanes abgefasst werden soll.

Quelle: Calenberger Online-News 30.11.17

 

 

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