Gehrden
02. Mai 2017

Aus der Presse

Neuer Lidl-Markt: Grüne/Linke fordern Öko-Bauweise

Lidl GehrdenHier soll der Markt ab 2018 gebaut werden. Foto: Sacha

Die ökologische Landwirtschaft liegt den Grünen seit eh und je am Herzen. Doch nicht nur die Produkte, die im geplanten Lidl-Markt an der Ronnenberger Straße zur Verfügung stehen werden, sollten bestenfalls das Prädikat „Öko“ besitzen, sondern auch der Bau des Gebäudes. Die Stadtratsfraktion Grüne/Linke hat einen entsprechenden Antrag eingebracht.

Der Supermarkt soll mehrere Kleingärten ersetzen. „Dann sollte auch über die Bauweise ein ökologischer Ausgleich gegeben werden“, sagt Ratsfrau Eva Kiene-Stengel. Dass dies möglich ist, habe die Supermarktkette in der Vergangenheit mehrfach bewiesen. Die Fraktion verweist auf die firmeneigene „Filialengeneration 2.0“. Nach Unternehmensangaben werden durch diese energieeffizienten Filialen und den dazugehörigen hauseigenen Wertstoffkreislauf rund 55 Tonnen Kohlenstoffdioxid (CO2) pro Jahr eingespart.

Genaue Angaben zur Bauweise könne Lidl noch nicht machen, teilte das Unternehmen in einer Presseerklärung bereits mit. Allerdings würden Lidl-Neubauten grundsätzlich hohe ökologische Standards aufweisen. So setze das Unternehmen beispielsweise auf ein integrales Anlagesystem zur Kühlung der Räumlichkeiten und der Produkte, bei dem Abwärme der Kühlmöbel in Heizenergie umgewandelt und dadurch keine fossilen Brennstoffe benötigt würden.

 

Quelle: BurgBergBlick

 
07. April 2017

Aus der Presse

Grüne und Linke fordern ökologischen Supermarkt

Die Supermarktkette Lidl muss vor dem geplanten Bau einer Filiale an der Ronnenberger Straße möglicherweise eine weitere Auflage erfüllen: Grüne und Linke haben dem Bauausschuss einen Antrag vergelegt, den Markt in ökologischer Bauweise errichten zu lassen. Damit haben sie gute Aussichten auf Erfolg.

An der Ronnenberger Straße könnte bald ein neuer Lidl-Markt entstehen.

Quelle: Kruse
An der Ronnenberger Straße könnte bald ein neuer Lidl-Markt entstehen.

Gehrden. Eigentlich lehnen die Grünen den Bau des Lidl-Markts an der Ronnenberger Straße generell ab. Der Standort läge zu weit ab vom Zentrum, zudem müssten die Grünflächen der Kleingärten weichen. Da die Mehrheit im Rat aber für den Bau an der vorgesehenen Stelle sei, wolle man den Prozess nun möglichst konstruktiv begleiten, sagt die Bauausschusvorsitzende Eva Kiene-Stengel (Grüne).

In der kommenden Ausschusssitzung am Dienstag, 9. Mai, soll dann über den Antrag der Grünen und Linken abgestimmt werden. Kiene-Stengel sieht dabei gute Chancen auf einen Erfolg, immerhin setze die Supermarktkette ihre energieeffiziente Bauweise bereits in ganz Deutschland um: „Die tun das offenbar aus Überzeugung.“ Bundesweit gibt es nach Angaben des Unternehmens bereits mehr als 220 energieeffizente Märkte.

In einer ökologisch bekömmlicheren Filiale werde laut Lidl die Wärme, die elektrische Geräte wie Kühlregale nach Außen hin absonderten, zum Heizen genutzt. Auf eine herkömmliche Klimaanlage werde verzichtet, stattdessen würden kalte Temperaturen ausschließlich durch den Einsatz natürlicher Kühlmittel wie Propan erreicht. Darüber hinaus würden Boden und Wände effizient gedämmt und energiesparende LED-Lampen eingesetzt. Unterm Strich verspricht das Unternehmen so eine Ersparnis von 55 Tonnen Kohlenstoffdioxid im Jahr an einer Filiale, was etwa 30 Prozent des Gesamtaustoßes eines Marktes ausmache.

Bei ihrem Vorhaben, eine neue Filiale in Gehrden zu bauen, muss die Supermarktkette voraussichtlich bereits einige Auflagen erfüllen. Für die Grünflächen der Kleingartenkolonie sollen Ausgleichsflächen geschaffen werden. Auch soll sich das Unternehmen an den Kosten für Bauarbeiten an Straße und Fußgängerweg beteiligen.

Bürgermeister Cord Mittendorf will nun erst einmal mit dem Unternehmen sprechen, bevor eine Antragsvorlage erarbeitet werde. „Das muss dann die Politik entscheiden“, sagte er.

Kiene-Stengel ist optimistisch, dass auch die weitere Auflage aus dem Antrag von Grünen und Linken aufgenommen wird. „Ich denke, da das nicht nur unsere Inhalte sind, sondern auch die der Firma Lidl, hat das große Chancen, angenommen zu werden.“

Von Nils Oehlschläger

 

Quelle: HAZ 07.04.17

 
04. April 2017

Aus der Presse

 

Antrag von Grüne/Linke: Ökologische Bauweise für künftigen Lidl-Neubau

Für den geplanten Lidl-Neubau am Kleingartengelände an der Ronnenberger Straße soll eine ökologische Bauweise umgesetzt werden.

 

Gehrden.

Die Gruppe Bündnis 90/Die Grünen-Die Linke im Rat der Stadt Gehrden beantragt, den geplanten Neubau der Handelskette Lidl an der Ronnenberger Straße in ökologischer Bauweise zu erstellen. Der Antrag wird damit begründet, dass an dieser Stelle intakte und bewirtschaftete Kleingärten bebaut werden sollen. Als Ausgleich soll der geplante Lidl-Neubau in ökologischer Bauweise errichtet werden.

Die Chancen für diesen Vorschlag stehen nicht schlecht: Lidl praktiziert bereits seit geraumer Zeit eine energieeffiziente Bauweise der neuen Filialen über den Bau-Masterplan „Filialgeneration 2.0“, die bereits von der Deutschen Energie-Agentur als vorbildlich ausgezeichnet wurde. Um den Kohlendioxid-Ausstoß zu verringern, setzt Lidl an mehreren Stellen an. Durch einen hauseigenen Wertstoffkreislauf können allein in Deutschland 55.000 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr eingespart werden. In den energieeffizienten Filialen wird im Vergleich zu herkömmlichen Lebensmittelmärkten deutlich weniger Kohlendioxid ausgestoßen. Je Filiale werden damit etwa 55 Tonnen CO2 pro Jahr gespart. Durch Integralanlagen können die Lidl-Filialen mit der Abwärme aus den Kühlregalen geheizt werden. Die herkömmliche Heizung und Klimaanlage entfallen. Bei Neubaufilialen können mit dieser Technik 100 Prozent der Heizenergie und 30 Prozent des CO2 -Ausstoßes eingespart werden. In Deutschland wurden bereits über 220 Objekte mit diesem Konzept realisiert.

 

Quelle: Leinetal Online News 04.04.17

 
27. März 2017

Ratsmehrheit lehnt Anträge von Gruppe Grüne/Linke ab

Für Heinz Strassmann als Vorsitzenden der Gruppe Grüne/Linke im Rat der Stadt Gehrden hat die Stadtbibliothek eine Schlüsselfunktion im Bildungsangebot. Den zurückgehenden Leserzahlen sollte mit einer Erweiterung der Öffnungszeiten gegengesteuert werden. Der Antrag der Gruppe Grüne/Linke auf Verlängerung der Öffnungszeiten der Stadtbibliothek wurde aber vom Rat der Stadt Gehrden abgelehnt. Die Verlängerung der Öffnungszeiten ist mit einer Erhöhung der Personalkosten verbunden. Der Ratsmehrheit sind die konsequente Haushaltskonsolidierung und die Ausschöpfung aller Einsparmöglichkeiten wichtiger als verlängerte Öffnungszeiten in der Stadtbibliothek.

Die Gruppe Grüne/Linke hatte ebenfalls beantragt, den im Haushaltsplanentwurf 2017 vorgesehenen Mittelansatz von zwei Millionen Euro für eine Kindertagesstätte auf dem Vorwerkgelände beizubehalten, um schnellstmöglich dringend benötigte KiTa-Plätze bereit zu stellen. Der Rat lehnte diesen Antrag der Gruppe Grüne/Linke ebenfalls ab. Zum heutigen Zeitpunkt gibt es keine konkrete Planung zur Zukunft des Vorwerkgeländes und ein Mittelansatz für eine neue Kindertagesstätte sei schlichtweg zu frühzeitig. Außerdem habe die Stadt Gehrden noch kein Grundstück auf dem Vorwerkgelände erworben, das derzeit für eine Nachnutzung als Bauland für Wohnprojekte vorbereitet wird.

 

Quelle: con-nect.de 27.03.17

 

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