Anfragen und Anträge Gehrden
04. April 2017

Antrag von Grüne/Linke: Ökologische Bauweise für künftigen Lidl-Neubau

Für den geplanten Lidl-Neubau am Kleingartengelände an der Ronnenberger Straße soll eine ökologische Bauweise umgesetzt werden.

Die Gruppe Bündnis 90/Die Grünen-Die Linke im Rat der Stadt Gehrden beantragt, den geplanten Neubau der Handelskette Lidl an der Ronnenberger Straße in ökologischer Bauweise zu erstellen. Der Antrag wird damit begründet, dass an dieser Stelle intakte und bewirtschaftete Kleingärten bebaut werden sollen. Als Ausgleich soll der geplante Lidl-Neubau in ökologischer Bauweise errichtet werden.


Die Chancen für diesen Vorschlag stehen nicht schlecht: Lidl praktiziert bereits seit geraumer Zeit eine energieeffiziente Bauweise der neuen Filialen über den Bau-Masterplan „Filialgeneration 2.0“, die bereits von der Deutschen Energie-Agentur als vorbildlich ausgezeichnet wurde. Um den Kohlendioxid-Ausstoß zu verringern, setzt Lidl an mehreren Stellen an. Durch einen hauseigenen Wertstoffkreislauf können allein in Deutschland 55.000 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr eingespart werden. In den energieeffizienten Filialen wird im Vergleich zu herkömmlichen Lebensmittelmärkten deutlich weniger Kohlendioxid ausgestoßen. Je Filiale werden damit etwa 55 Tonnen CO2 pro Jahr gespart. Durch Integralanlagen können die Lidl-Filialen mit der Abwärme aus den Kühlregalen geheizt werden. Die herkömmliche Heizung und Klimaanlage entfallen. Bei Neubaufilialen können mit dieser Technik 100 Prozent der Heizenergie und 30 Prozent des CO2 -Ausstoßes eingespart werden. In Deutschland wurden bereits über 220 Objekte mit diesem Konzept realisiert.

 

Quelle: con-nect.de 04.04.17

 
09. Dezember 2016

Grüne/Linke: Mehr bezahlbaren Wohnraum


Die Gruppe Grüne/Linke fordert mehr bezahlbaren Wohnraum in Gehrden - aktuell im geplanten Neubaugebiet Langes Feld III.

Quelle: Symbolbild
Die Gruppe Grüne/Linke im Rat fordert mehr bezahlbaren Wohnraum in Gehrden.

Gehrden. In der Bauausschusssitzung wurde kürzlich die Auslegung des Bebauungsplans Langes Feld III empfohlen. Damit kann jetzt jeder Bürger dazu Stellung beziehen. Die Gruppe Grüne/Linke hatte die Ausweisung weiterer Neubaugebiete in Gehrden kritisiert. Doch wenn schon neuer Wohnraum geschaffen werden, müsse er bedarfsgerecht, Klima schonend und bezahlbar sein, so die Gruppe. „Eine wichtige Aufgabe unserer Stadt ist eine sozial- und umweltgerechte Stadtentwicklung, die auch bezahlbaren Wohnraum für die Menschen in Gehrden sichert“, sagt Sprecher Heinz Strassmann. „Für alle Einkommensgruppen muss ausreichend Wohnraum zur Verfügung stehen.“

Für die Gruppe Grüne/Linke stehe es deswegen außer Frage, dass in neu ausgewiesenen Baugebieten entsprechende Kapazitäten eingeplant werden müssen, so auch im Neubaugebiet Langes Feld III. „Verwundert sind wir allerdings über die Haltung der SPD-Fraktion in dieser Frage“, sagt Strassmann. Die Sozialdemokraten im Bund, Land und in der Region würden die Kommunen auffordern, mehr Anstrengungen zu unternehmen, um Wohnraum auch für Haushalte mit geringem Einkommen zu schaffen. Für die Sozialdemokraten in Gehrden scheine das jedoch nicht wichtig zu sein. „Sie setzen sich dagegen für den Bau sogenannter Stadtvillen ein“, kritisiert Strassmann.

Quelle: HAZ.de 09.12.16

 
23. November 2016

Kritik an der Absage von Ausschüssen

Die Gruppe Grüne/Linke hat kritisiert, dass zahlreiche Fachausschüsse mangels Themen abgesagt worden sind

Eigentlich standen für diese und nächste Woche Fachausschüsse im Sitzungskalender der Stadt. Doch bis auf den Ausschuss für Bau- und Städteplanung, der am Dienstag, 29. November, tagt, sind sie durchweg abgesagt worden. Offizielle Begründung: Es stehen keine dringend zu bearbeitenden Tagesordnungspunkte an.

Das wiederum stößt der Gruppe Grüne/Linke sauer auf. „Es geht weiter wie in der letzten Ratsperiode“, sagt der Gruppenvorsitzende Heinz Strassmann. Niemand könne behaupten, dass es in Gehrden keine brennenden Themen gäbe.

So sei im Ausschuss für Brandschutz in der letzten Sitzung vor der Wahl festgehalten worden, dass die Politiker noch im Jahr 2016 eine Richtung in Sachen Digitalfunk für die Feuerwehren vorgeben. „Diese Zusage können wir jetzt nicht einhalten“, meint Strassmann. Im Verkehrsausschuss müsse dringend über die Situation am Steintor, die von vielen Bürgern als gefährlich empfunden werde, beraten werden, sagt Strassmann.

Und im Bildungsausschuss sei den Eltern zugesagt worden, im November über die Kindertagesstättenbeiträge zu sprechen. „Wir sind den Eltern eine schnelle und faire Lösung schuldig“, sagt Ausschussmitglied Garonne van der Made. Auch einen aktuellen Sachstand zum Grundschulneubau und den Kindertagesstätten-Planungen hätte sich die Gruppe gewünscht. „Im Umweltausschuss hätte zudem unbedingt über die aktuellen Entwicklungen rund um die Stromtrasse Südlink gesprochen werden müssen“, sagt Eva Kiene-Stengel. Es wäre auch sinnvoll, festzustellen, in welchem Umfang sich die Ergebnisse der Klimakonferenz von Paris, sowie des Weltklimagipfels von Marrakesch auf die Gehrdener Klimaschutzmaßnahmen auswirken. „Außerdem wurde die Gelegenheit verpasst, die neuen Ratsmitglieder über laufende Themen auf den aktuellen Stand zu bringen“, fügt Strassmann an.

Laut Verwaltung seien die Ausschüsse für die Genehmigung des Haushalts im Dezember vorsorglich eingeplant worden. Damit den neuen Ratsmitgliedern genügend Zeit für die Einarbeitung haben, ist dies allerdings auf Februar verschoben worden.

 

Quelle: Haz.de 23.11.16

 

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