Sozial beginnt vor Ort
03. Oktober 2013  Anträge

Aus dem Bezirksrat

In der Sitzung vom 26.09.2013 des Bezirksrates Ahlem-Badenstedt-Davenstedt hatte ein Antrag der LINKEN Erfolg, die Mitglieder des Bezirksrates stimmten Einstimmig dafür, das die Stadt- und Regionsverwaltung Auskunft darüber erteilt, wo und wann endlich Hochbahnsteige in Badenstedt errichtet werden.

In der Augustsitzung wurde dieser Antrag von der Siegfried Seidel  schon einmal eingereicht, damals allerdings als Dringlichkeitsantrag. CDU und SPD sahen aber nicht die Dringlichkeit gegeben und wollten lieber auf den Nahverkehrsplan der Region warten, um dann zu handeln.

„Ich freue mich sehr darüber das bei SPD und CDU ein Sinneswandeln stattgefunden hat“, so der linke Bezirksratsherr Siegfried Seidel. “Desweiteren hoffe ich, dass die Bevölkerung in Badenstedt nun endlich genau erfährt, wo und wann außer dem schon bestehenden Hochbahnsteig in Körtingsdorf, weitere barrierefreie Zugänge für die Stadtbahn gebaut werden. Denn eine transparente Planung und evtl. Bürgerbeteiligung (wenn möglich) ist wichtig, damit Fehler wie in anderen Stadtteilen (z.B. Kantplatz) sich nicht wiederholen.“

 

https://e-government.hannover-stadt.de/lhhsimwebre.nsf/DS/15-1820-2013


   
13. Juli 2013  Kurz berichtet

Aus der Presse

Politiker sind unzufrieden mit Nahverkehr

Mal sind es drei, mal vier Hochbahnsteige, die in Hannover in einem Jahr neu entstehen. Mit Millionenaufwand arbeiten sich Üstra, Stadt und Region Hannover durchs Stadtgebiet. Es ist etliche Jahre her, dass es zuletzt in Badenstedt einen Neubau gab. Nach der Haltestelle „Körtingsdörfer Weg“ passierte nicht mehr viel. Feste Zeitpläne für den Ausbau der vier anderen Haltestellen der Linie 9 im Stadtteil gibt es nicht.
Ginge es nach Siegfried Seidel, der für die Linke im Bezirksrat Ahlem-Badenstedt-Davenstedt sitzt, dann würde sich das ganz schnell ändern. Er plädierte in der jüngsten Bezirksratssitzung für einen Ausbau der Haltestelle „Eichenfeldstraße“ am Badenstedter Markt. Die übrigen Fraktionen zog Seidel mit seinem Wunsch durchaus auf seine Seite – wenn auch anders als von ihm beabsichtigt.

Der Bezirksrat will den Nahverkehr in seinem Zuständigkeitsbereich jetzt genauer unter die Lupe nehmen. Seit 2008 gilt der bisherige Nahverkehrsplan für die Region Hannover, der die Entwicklung des öffentlichen Nahverkehrs regelt. Dort ist die Haltestelle „Eichenfeldstraße“ mit dem Hinweis aufgelistet, dass ein Hochbahnsteig lediglich als Mittelbahnsteig errichtet werden kann. Aber auf der Prioritätenliste der Region Hannover hat die Haltestelle bislang noch keinen festen Platz.
„Die Haltestelle sollte in den nächsten Nahverkehrsplan vorrangig aufgenommen werden“, forderte Seidel. Das neue Ausbaukonzept tritt im nächsten Jahr in Kraft. Die Haltestelle liege in der Nähe von einem Altenwohnheim und von Kindergärten, sagte Seidel. „Familien mit Kinderwagen und Menschen mit Behinderung sind auf Barrierefreiheit angewiesen. Die Idee, den Ausbau der Hochbahnsteige voranzutreiben, sei gut, erwiderte Oliver Kiaman (CDU). „Wir lehnen den Antrag dennoch ab.“

Zuerst sollten sich die Fraktionen zusammensetzen und gemeinsam über die Nahverkehrsstrecken im Stadtbezirk beraten, schlug Kiaman vor. Die SPD sah das genauso und lehnte den Antrag ebenfalls ab. Allerdings griffen die Grünen Seidels Anregung auf. „Vielleicht sollten wir eine Anhörung zum Thema ansetzen?“, sagte Sabine Nolte-Vogt (Grüne) vor und stieß bei der SPD auf Zustimmung. Das Gremium will möglichst bald in öffentlicher Sitzung Fachleute zur Entwicklung des öffentlichen Nahverkehrs im Stadtbezirk befragen – und dann eigene Wünsche formulieren. Diese Anhörung soll dann nicht nur den Ausbau der Hochbahnsteige betreffen, sondern auch das S-Bahn-Netz. Auch dazu hatte Seidel einen Antrag eingebracht. Der Linke-Politiker hatte die Einrichtung von S-Bahn-Haltestellen im Stadtbezirk gefordert. Vorgesehen ist so etwas bislang nicht. „Aber Herrenhausen oder die Innenstadt wären viel schneller erreichbar“, sagte Seidel. Er sieht Potenzial in der Güterumgehungsstrecke. Haltepunkte könnten dort liegen, wo es heute schon wichtige Stadtbahnhaltestellen gebe, sagte Seidel. Das sei etwa an der Hermann-Ehlers-Straße in Badenstedt der Fall (Haltestelle „Am Soltekampe“) oder an der Carlo-Schmid-Allee in Höhe der Heisterbergallee (Haltestelle „Ehrhartstraße“) im Grenzgebiet zwischen Ahlem und Davenstedt. SPD-Fraktionschef Rainer Göbel bezweifelte den Nutzen einer neuen S-Bahn-Strecke. Die Bezirksratsmehrheit lehnte auch diesen Antrag ab – aber wiederum mit der Begründung, sich in einer Anhörung gründlich damit befassen zu wollen.
11.07.2013 /Quelle: Stadt-Anzeiger West (Neue Presse/Hannoversche Allgemeine Zeitung)
 
17. Juni 2013  Kurz berichtet

Aus der Presse

S-Bahn: Anschluss für Weststadt ist bis zum Herbst kein Thema

HANNOVER. Pläne für einen S-Bahn-Anschluss im Westen Hannovers sind vorerst vom Tisch: Siegfried Seidel (Linke) hatte im Bezirksrat Ahlem-Bdenstedt-Davenstedt einen entsprechenden Antrag gestellt. Die größten Fraktionen, SPD und CDU, lehnten den Vorschlag jedoch ab.

Durch einen Anschluss des Bezirks an das S-Bahn-Netz gäbe es kürzere Verbindungen zu den vorhandenen Stationen in Leinhausen/Herrenhausen, Letter und Seelze, meint Seidel. Auch die City wäre schneller zu erreichen.

"Mit den Stationen Linden/Fischerhof, Bornun und Empelde sind in dem Bereich genug S-Bahn-Halte vorhanden", widerspricht Bezirksbürgermeisterin Brigitte Schlienkamp (SPD).

Oliver Kiaman (CDU) findet Seidels Vorstoß im Prinzip richtig. Da immer wieder Änderungen im öffentlichen Nahverkehr angeregt würden, werde im Herbst eine öffentlcihe Anhörung zu Hochbahnsteigen geben. Dann werde auch ein möglicher S-Bahn-Anschluss wieder aufgegriffen. "Das Thema ist nur verschoben. Es lohnt sich, darüber weiter zu diskutieren". so Kiaman.

Seidel selbst sieht die Ablehnung seines Antrages gelassen: Erstens werden die Fraktionschefs weiter über das Thema reden. "und zweitens sollen auch die Bürger dazu befragt werden", plant er.

Quelle: Neue Presse 15.06.2013

 

 
21. April 2013  Kurz berichtet

Aus der Presse

Kein fairer Handel

AHLEM. „So wird das nichts mit dem sozialökologischen Umbau im Stadtbezirk.“ Mit diesen Worten hat Siegfried Seidel, Einzelvertreter der Linken im Bezirksrat

Ahlem-Badenstedt-Davenstedt auf die Ablehnung eines von ihm eingebrachten Antrages durch CDU, SPD und WfH reagiert. Hintergrund:

Nach Angaben Seidels sprachen sich die Fraktionen dagegen aus, bei offiziellen Anlässen des Stadtbezirkes ausschließlich Lebensmittel aus ökologischem und sozial verträglichen Anbau servieren zu lassen.

 

Quelle: Hallo Sonntag Ausgabe West 21.04.13

 


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