14. Juli 2012  Anfragen

Anfragen in der Bezirksratssitzung vom 28.06.12

Liebe Leserinnen und Leser,

da der Stadtbezirksrat Hannover Ahlem-Badenstedt-Davenstedt in seiner Sitzung vom 28.06.2012 mit großer Mehrheit (DIE LINKE war für eine Mündliche Behandlung) beschlossen hatte die Anfragen der Fraktionen und Einzelvertreter schriftlich zubeanworten, möchte ich Ihnen jetzt die Antworten aud die Anfragen der Partei DIE LINKE. der Verwaltung zu kommen lassen.

Mit freundlichen Grüßen

Siegfried Seidel

 

Antwort der Verwaltung auf die
Anfrage Verlegung Bushaltestelle "Im Born " zur Haltestelle "Sternheimweg"
Sitzung des Stadtbezirksrates Ahlem-Badenstedt-Davenstedt am 28.06.2012

TOP 8.2.1.
Anfrage Verlegung Bushaltestelle "Im Born " zur Haltestelle "Sternheimweg"
In der Sitzung des Stadtbezirksrates Ahlem-Badenstedt-Davenstedt am 10. Mai d. J. berichtete der Bezirksmanager Herr Richter, dass wegen der ausbleibenden Werbung keine neuen Buswartehäuschen im Stadtbezirk gebaut werden.
Ich frage die Verwaltung:
1. Ist der Landeshauptstadt Hannover und REGIOBUS bekannt, dass das Buswartehäuschen an der Haltestelle „Im Born“ nicht genutzt wird?
2. Gibt es eine Möglichkeit, das Buswartehäuschen von der Haltestelle „Im Born“ zu der Haltestelle „Sternheimweg“ umzuverlegen?


Diese Anfrage wurde zur Beantwortung an die Region Hannover weitergeleitet.
Antwort der Region Hannover zu Frage 1:

Die Region Hannover/Regiobus bestätigt diese Aussage. Die Haltestelle „Im Born“ wird täglich nur von 5 Fahrgästen genutzt, während die Haltestelle „Sternheimweg“ 165 Einsteiger/Fahrgäste pro Tag zählt.

Antwort der Region Hannover zu Frage 2:
Die vorgenannten Zahlen würden nach Aussage der Regiobus für ein Umsetzen des Wartehäuschens sprechen. Die Regiobus ist jedoch nicht bereit die Kosten hierfür zu tragen. Die Landeshauptstadt Hannover sieht sich ebenfalls nicht in der finanziellen Situation, diese Kosten zu übernehmen.

 

Antwort der Verwaltung auf die
Anfrage Keine Fußballwand neben Eiscafe am Davenstedter Markt
Sitzung des Stadtbezirksrates Ahlem-Badenstedt-Davenstedt am 28.06.2012

TOP 8.2.2.
Keine Fußballwand neben Eiscafé am Davenstedter Markt Im Rahmen der „Integrativen Stadtteilarbeit Davenstedter Markt und Umfeld“ führte die
Beraterfirma „Mensch und Region“ eine Veranstaltung "Hannover heißt Zuhause" in Davenstedt durch. Dabei wurde mehrfach der Wunsch nach einem Café/Eiscafé auf dem Davenstedter Markt geäußert.
Dazu bietet sich u. a. ein Bereich im Aldi-Gebäude an, in dem vormals die Davenstedter Poststelle war. Lange Zeit tat sich dort nichts. Dieser Teil des Davenstedter Marktes machte mehr und mehr einen verwahrlosten Eindruck. Dann gab es kurzzeitig den Versuch, einen
Sonderpostenmarkt mit Ramschartikeln dort einzurichten. Dies schien nicht dem Niveau der Bürgerwünsche zu entsprechen, das Geschäft wurde eingestellt.
In diesem Jahr hatte Herr Grbovic schließlich den Mut, in dem Aldi-Bau ein Bäckereigeschäft mit Café und Eisverzehr zu eröffnen. Mit kleiner "Kaffeegarten-Bestuhlung" vor dem Geschäft unter dem Vordach, dem Wunsch der Bürger entsprechend. Herr Grbovic klagt allerdings über die Schwierigkeit des
Nachmittagsgeschäfts. Cafe-Besucher mieden bei guter Witterung die Tische im Freien, da Kinder und Jugendliche die freie Wandfläche des Aldi-Baus neben dem Café als Torwand benutzen. Laut und stürmisch, im Spiel manchmal aggressiv, gehe es dabei zu. Zusammen mit Herrn Grbovic wird nun eine Lösung angestrebt mit einer größeren Pflanzschale in der "Torlücke". Damit würde das freie Spiel unterbunden, der Platz zwischen den Sitzbänken wäre sinnvoll und ansprechend ausgestaltet. Frau Grobovic hat sich in dieser Angelegenheit nach unseren Gesprächen jetzt auch schon schriftlich an die
Bezirksbürgermeisterin gewendet.
Ich frage die Verwaltung:
1. Ist der Verwaltung dieser Zustand bekannt?
2. Wie steht die Verwaltung zu einer Lösung dieses Problems mit der Aufstellung einer Pflanzschale vor der „Torlücke“?
3. Was wird die Verwaltung den Kindern und Jugendlichen als Alternative anbieten, da scheinbar der Bolzplatz im Fössegrünzug von ihnen nicht genutzt wird?

Antwort der Verwaltung zu Frage 1:
Der Verwaltung ist der Zustand bekannt. Die Bezirksbürgermeisterin wurde bereits von Bürgern diesbezüglich angeschrieben. Die Verwaltung prüft derzeit eine geeignete Maßnahme (Schilder). Bei dem Bereich unterhalb der Arkaden handelt es sich um eine private Grundstücksfläche, die zum Grundstück Davenstedter Markt 18 gehört.

Antwort der Verwaltung zu Frage 2: Der Davenstedter Markt wurde im Rahmen des Stadtplatzprogramms umgestaltet. Eine Aufstellen von Pflanzkübeln zwischen den Sitzbänken auf der Platzfläche kann nicht umgesetzt werden, da sie sowohl gestalterisch nicht in das Gesamtbild passen als auch der
Kommunikation von Nutzern der Bänke entgegenstehen. Es steht dem Grundstückseigentümer Davenstedter Markt 18 jedoch frei, die Bereiche unter den Arkaden mit Blumenkübeln soweit einzuschränken, das zwar eine Möglichkeit zum Durchgehen besteht, jedoch das Fußballspielen soweit beeinträchtigt wird, dass es dort nicht mehr stattfinden kann.

Antwort der Verwaltung zu Frage 3:

Im Fössegrünzug südlich des Davenstedter Marktes befinden sich 2 Rasenspielfelder. Die Verwaltung prüft die Möglichkeiten, bei einem Spielfeld die vorhanden einfachen Tore aus Holzrahmen durch stabile Stahlgitter-Bolztore auszutauschen um die Attraktivität des Angebotes in unmittelbarer Nähe zu dem im Jahr 2010 errichteten Jugendplatz zuverbessern.

 
26. April 2012  Kurz berichtet

Aus der Presse

Stadtbezirk führt Ehrenpreis ein

AHLEM. Der Bezirksrat Ahlem-Badenstedt-Davenstedt hat auf Anregung von Einzelvertreter Siegfried Seidel (Die Linke) die Verleihung eines Ehrenpreises für engagierte Bürgerinnen und Bürger des Stadtbezirkes beschlossen. „Viele Bürger haben durch ihr uneigennütziges Engagement viel für das Gemeinwohl bewegt“,
begründet Seidel seine Initiative.
„Diesen Menschen gilt es, im Namen des Stadtbezirks Danke zu sagen.“ Einen Vorschlag, wer den Preis zum ersten Mal erhalten soll, hat Seidel auch schon. Nach
seinen Vorstellungen sollte das der Arbeitskreis „Bürger gestalten ein Mahnmal“ sein, dessen Mitglieder seit 25 Jahren an das einstige Konzentrationslager in Ahlem
erinnern. Das Engagement des Arbeitskreises gegen das Vergessen sei gerade in der heutigen Zeit besonders wichtig, betont Seidel und verweist auf die Neonaziszene in Hannover und der Region

Quelle: Hannoversches Wochenblatt - Ausgabe West 25.04.2012

Ahlem/Seidel prescht vor

Vorschlag für Ehrenamtspreis

Das ging schnell: Erst in seiner jüngsten Sitzung hatte der Bezirksrat Ahlem-Badenstedt-Davenstedt die Einführung eines Ehrenpreises für engagierte Einwohner beschlossen. Jetzt schlägt der Bezirksratsherr Siegfried Seidel (Linke) den Arbeitskreis "Bürger gestalten ein Mahnmal" als ersten Preisträger vor.

Seit 25 Jahren erinnere die Initiative an das Konzentrationslager in Ahlem. Das Engagement des Arbeitskreises sei gerade in der heutigen Zeit besonders wichtig, betont Seidel und verweist auf die Neonaziszene in der Region Hannover. Seidel hatte die Einführung des Preises im Bezirksrat angeregt, alle anderen Fraktionen hatten sich seinem Vorschlag angeschlossen.

Quelle: Stadt-Anzeiger West 26.04.2012

 
17. April 2012  Kurz berichtet

Ehrenpreis für engagierte Einwohner/innen

 

Die Politiker im Bezirksrat Ahlem-Badenstedt-Davenstedt haben beschlossen, einen Ehrenpreis für engagierte Einwohner einzuführen. Der Anstoß dazu kam vom linken Bezirksratsherrn Siegfried Seidel. „Viele Bürgerinnen und Bürger haben durch ihr uneigennütziges Engagement viel für das Gemeinwohl bewegt“, begründet Seidel seine Initiative. „Diesen Menschen gilt es, im Namen des Stadtbezirks Danke zu sagen.“ Einen Vorschlag, wer den Preis zum ersten Mal erhalten soll, hat er auch schon. Nach seinen Vorstellungen soll das der Arbeitskreis „Bürger gestalten ein Mahnmal“ sein, der seit 25 Jahren an das Konzentrationslager in Ahlem erinnert. Es handelte sich um ein sogenanntes Außenlager, in dem die Häftlinge zur Sklavenarbeit gezwungen wurden und Hunger und Gewalt ausgesetzt waren. Das Engagement des Arbeitskreises wider das Vergessen sei gerade in der heutigen Zeit besonders wichtig, betont Siegfried Seidel und verweist auf die Neonaziszene in der Region Hannover.

 

Foto des Mahnmals von Raimond Reiter

Hier finden Sie Wissenwertes über das Mahnmal KZ-Außenlager Ahlem

Quelle: Netzwerk Erinnerungen + Zukunft in der  Region Hannover

Angesichts der alliierten Lufthoheit über Deutschland wurde in der letzten Kriegsphase verstärkt versucht, wichtige Rüstungsbetriebe bombensicher in unterirdische Stollen zu verlagern. In Hannover-Ahlem sollte ein ehemaliges und inzwischen unter Wasser stehendes System von Asphaltstollen für Produktionsanlagen der ehemaligen Continental Gummi-Werke und der Maschinenfabrik Niedersachsen Hannover (MNH) hergerichtet werden. Am 30. November 1944 wurde mit ca. 750 jüdischen Häftlingen aus Polen der überwiegende Teil des Außenlagers Stöcken-Continental in das neu angelegte Lager Ahlem verlegt. Sein Kommandant wurde der bekannte Fußballspieler des Hamburger Sportvereins HSV Otto Fritz "Tull" Harder (1892-1956).

In zwölfstündigen Tag- und Nachtschichten mussten mit Hämmern und Spitzhacken die Gänge erweitert werden. Unmenschliche Arbeitsbedingungen in den nassen Stollen und ständige Schläge und Misshandlungen durch SS und ‚Kapos’ führten zu einer hohen Todesrate. Ermordete und Arbeitsunfähige wurden ständig aus dem Stammlager Neuengamme ersetzt, im Januar und Februar 1945 zumeist durch sowjetische Häftlinge. Am 28. März 1945 brachte die SS zudem 200-250 ungarische Juden aus dem Neuengammer Außenlager Hildesheim nach Ahlem. Insgesamt waren etwa 1.500 Häftlinge in Ahlem eingesetzt. In den fünf Monaten seines Bestehens starben hier nach bisherigen Erkenntnissen etwa 750 Menschen. Damit hatte das Ahlemer Lager die höchste Sterblichkeitsrate aller KZ-Außenlager in Hannover. Zur Produktionsaufnahme in der unterirdischen Anlage kam es nicht mehr. Die ‚marschfähigen’ Gefangenen wurden am 6. April 1945 nach Bergen-Belsen getrieben, während die ca. 200 als krank Zurückgelassenen am 10. April von amerikanischen Truppen befreit wurden – unter den Soldaten war auch der spätere Außenminister Henry Kissinger.

Seit dem Jahre 1987 setzt sich der Arbeitskreis ‚Bürger gestalten ein Mahnmal' für eine würdige Gestaltung am Ort des Ahlemer Außenlagers ein. Dieses Bürgerprojekt wurde vom Kulturamt der Stadt Hannover in Zusammenarbeit mit Kirchengemeinden und weiteren öffentlichen Einrichtungen unterstützt. Das in unmittelbarer Nähe zum ehemaligen Lagergelände realisierte Mahnmal wurde am 4. Februar 1994 eingeweiht und symbolisiert den Eingang zum Stollen. Es wurde 2001 durch zwei von Berufsschülern der BBS 3 Hannover geschaffene Kupferstelen mit 299 Namen von Opfern des KZ Ahlem ergänzt. Eine Ausstellung zur Geschichte des Außenlagers befindet sich in der 1987 eröffneten Mahn- und Gedenkstätte Ahlem. Die Entstehung des Denkmals ist in einem Buch dokumentiert worden.

Wenige Fundamentreste des ehemaligen Lagers befinden sich heute auf Privatbesitz neben dem Mahnmal. Sie sind der Öffentlichkeit nicht zugänglich. Um das Gedächtnis an das Konzentrationslager zu erhalten, warb der Arbeitskreis ‚Bürger gestalten ein Mahnmal' Spenden für den Bau eines Lagermodells ein. Der Architekt Matthias Düsterhöft und der Modellbauer Uwe Strahl haben für den Arbeitskreis dieses Modell im Maßstab 1:200 angefertigt. Düsterhöft war dafür eigens nach Israel gereist und hatte mit Überlebenden über ihr Schicksal und das Aussehen des Lagers gesprochen. Das Modell wurde am 65. Jahrestag der Befreiung des KZ Ahlem am 10. April 2010 während einer Feierstunde in der Heisterbergschule der Öffentlichkeit übergeben. Seinen endgültigen Platz soll es in der neugestalteten Gedenkstätte Ahlem finden.

Am 10. April 2000 übernahm die nahe gelegene ehemalige Hauptschule Ahlem die Patenschaft für das KZ-Mahnmal Hannover-Ahlem. Sie wurde für ihre engagierte Erinnerungsarbeit mehrfach ausgezeichnet. Im Jahre 2005 entstand ein Gedenkbuch, in dem Schüler und Schülerinnen sowie Lehrkräfte Seiten mit den Namen von Opfern des Konzentrationslagers gestaltet haben. Die 2008 neu gegründete Haupt- und Realschule Ahlem, die seit März 2009 den Namen Heisterbergschule trägt, übernahm am 8. Mai 2009 in einer Feierstunde diese Patenschaft. Am 13. September 2011 wurde im Beisein eines Überlebenden des KZ Ahlem,  Chaim Liss,  eine Informationstafel der Landeshauptstadt Hannover an die Öffentlichkeit übergeben.


Kontakt:
Bürger gestalten ein Mahnmal
c/o Ruth Gröne
Tel. 0511 48 10 08
E-mail madue[at]web.de

Kontakt:
Haupt- und Realschule Heisterbergschule
Petit Couronne Straße 30, 30453 Hannover
Tel. (0511) 16 83 41 36
E-mail heisterbergschule[at]hannover-stadt.de
www.heisterbergschule.de
Projektseite der Schule: Die Mahnmal-Patenschaft
Netzwerk-Mitglied

 

 

 

 

 

 
24. März 2012  Kurz berichtet

Aus der Presse

Neuer Preis für Engagierte

 

Ehrenamtliche Engagierte können im Stadtbezirk Ahlem-Badenstedt-Davenstedt künftig auf eine Auszeichnung hoffen. Der Bezirksrat lobt einen Preis für verdienstvolle Bürger oder Vereine aus. Der Preis soll jährlich in drei Kategorien Sport, Soziales und Jugend vergeben werden. DIE LINKE hatte im Bezirksrat einen entsprechenden Antrag eingebracht, dem sich alle übrigen Fraktionen anschlossen.

Die Preisverleihung soll "in einem würdigen Rahmen stattfinden" - beispielsweise während des Neujahrsempfangs der Vereine oder der Sportlerehrung. Ob der Preis zur Unterstützung der ehrenamtlichen Tätigkeit der Ausgezeichneten mit einem Betrag von 100 Euro dotiert werden kann, soll noch geprüft werden.

"Eine Vielzahl von Bürgern haben im Stadtbezirks durch ihr uneigennütziges Engagement für das Gemeinwohl viel bewegt", begründete Siegfried Seidel (Linke) seien Antrag zur Einführung des Preises. "Diesen Menschen gilt es, im Namen des Stadtbezirks Danke zu sagen."

 

Quelle: Stadt-Anzeiger West  22.03.2012   Rüdiger Meise

 
05. Januar 2012  Kurz berichtet

Aus der Presse

Quelle Stadt-Anzeiger West 05.01.2012 Hannoversche Allgemeine Zeitung/Neue Presse

Umgehungsstraße soll früher kommen

Der Bezirksrat Ahlem-Badenstedt-Davenstedt hat kurz vor Weihnachten zahlreiche Wünsche an die Kommunalpolitiker der Stadt weitergereicht. Im Haushaltsplanentwurf 2012 soll der Rat unter anderem einen früheren Baubeginn der Umgehungsstraße „Bahndammtrasse“ am Rande von Ahlem einplanen. Bislang sind Investitionsmittel für eine Umgehungsstraße, mit der das hohe Verkehrsaufkommen auf der Wunstorfer Landstraße verringert werden soll, in der Finanzplanung der Stadt erst für die Zeit nach 2016 vorgesehen. Um die Ahlemer Hauptstraße aber so schnell wie möglich zu entlasten, soll die sogenannte „Bahndammstraße“ früher gebaut werden, meint der Bezirksrat. Allerdings wurde in der Sitzung auch Kritik an den Plänen deutlich. „Die Straße ist viel zu schmal und wir Anwohner machen den Ausbau nicht mit“, rief eine Bürgerin.
Fußweg in Davenstedt: Der Bezirksrat wünscht sich einstimmig einen Fußgängerweg zwischen Davenstedt-West und dem nördlich gelegenen Wohngebiet (Brachvogelweg?–?Trappenkehre?–?Droehnenstraße). Eine Verbindung besteht bereits über Trampelpfade, die bei feuchter Witterung aber schlecht begehbar sind. Die Verwaltung hatte den Ausbau der Wegeverbindung bereits im Jahr 2000 in Aussicht gestellt, heißt es in einem Antrag der CDU-Fraktion. l
Kunstrasenplatz für TuS: Der Aschenplatz des TuS Davenstedt reicht dem Verein nicht mehr aus, um weiterhin eine vorbildliche Jugendarbeit zu leisten, heißt es in einem weiteren Antrag der Christdemokraten. Einstimmig fordert der Bezirksrat daher einen Kunstrasenplatz, der wetterunabhängig genutzt werden kann. Zur Finanzierung sollen auch Vereinsmittel und Sponsorengelder herangezogen werden. Der Verein habe sich mit seinen rund 1500 Mitgliedern zu einem der innovativsten Vereine in Hannovers Westen entwickelt und sei für seine Jugendarbeit in diesem Jahr mit dem „Sepp-Herberger-Preis“ ausgezeichnet worden, heißt es in der Begründung.
Förderung der Solarenergie: Mit zwölf zu fünf Stimmen billigte der Bezirksrat einen Antrag der Linken – und fordert nun den Rat der Stadt auf, „unverzüglich einen Plan zu erstellen, um alle Gebäude der Landeshauptstadt mit Photovoltaikanlagen und Solarzellen auszustatten“. Gemeint sind aber nur die öffentlichen Gebäude. Der Bezirksrat sei der Meinung, dass mit entsprechenden Maßnahmen eine Energiewende hin zu dezentralen und erneuerbaren Quellen innerhalb weniger Jahre zu schaffen ist, heißt es in dem Antrag. So schaffe man neue Arbeitsplätze und eröffne neue Perspektiven. Einsparungen, die so erzielt werden, sollten in kostenloses Bio-Essen für Kitas und Schulen fließen.
Verfügungsmittel des Bezirksrats sollen wie folgt ausgegeben werden: Für den Ausbau der Badenstedter „Yard-Skatehall“ des Vereins zur Förderung von Jugendkultur und Sport 2500 Euro, für die Ausbildungsinformationsbörse ALI des Schulzentrums Badenstedt 1000 Euro. Des Weiteren 980 Euro für die Einrichtung einer Jugendband in der katholischen Kirchengemeinde St. Godehard. Für die Reparatur eines Kunstfahrrads des Vereins für Kunstfahrradsport Hannover (VfK) gibt es 300 Euro, und für die Aufstellung eines Kinderkarussells auf dem Ahlemer Weihnachtsmarkt 300 Euro.
05.01.2012 / STAW Seite 2 Ressort: STAW
 

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